Bad Brückenau
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Bad Brückenau: Therme Sinnflut vom 16. bis 22. September geschlossen

Wie jedes Jahr steht nach den Sommerferien das Großreinemachen an. Nur die dringenden Arbeiten werden gemacht, denn eine Sanierung kündigt sich an.
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Am Wasserspielgarten ist es jetzt wieder wärmer. Ein Lüftungskanal war undicht geworden. Foto: Archiv/Ulrike Müller
Am Wasserspielgarten ist es jetzt wieder wärmer. Ein Lüftungskanal war undicht geworden. Foto: Archiv/Ulrike Müller

Das fröhliche Planschen ist vorbei, vorerst. Die Therme Sinnflut schließt von jeher ihre Türen nach den Sommerferien. Diesmal reicht eine Woche aus, um die nötigsten Reparaturarbeiten zu erledigen. Von Montag, 16. September, bis einschließlich Sonntag, 22. September, ist kein Badebetrieb im Spaßbad, das auch über eine Saunalandschaft verfügt, möglich.

Zunächst stehen die Kontrollen an, die jährlich zu erledigen sind: In der Wasseraufbereitung werden Filter aufgefüllt. Arbeiter reinigen Überlaufrinnen, desinfizieren sie und streichen dort, wo Farbe abgeplatzt ist. Die Filtermatten der Lüftungsanlage werden ausgetauscht, Lüftungskanäle gereinigt. Die Wasserrutsche bekommt ein neues Prüfzertifikat.

Spezialfirma taucht ab

Auch der verstellbare Hubboden im großen Becken, mit dem die Höhe auf Kinder angepasst werden kann, wird gewartet. Dafür komme - genauso wie für die Rutsche - eine Spezialfirma, berichtet Betriebsleiter Jürgen Ankenbrand. Da die Therme heuer nur eine Woche schließt, bleibt das Wasser im großen Becken. Die Arbeiter müssen also auf Tauchgang gehen, um die Technik unter dem Hubboden zu überprüfen.

Am Wasserspielgarten im Kinderbereich sei es nun wieder wärmer, berichtet Ankenbrand. Ein Lüftungskanal sei undicht gewesen und vor einigen Wochen repariert worden. Nun komme wieder warme Luft an. "Im Bad haben wir 31 bis 32 Grad Lufttemperatur. Da lässt es sich gut aushalten, auch für die Kleinen", sagt er.

Gespräche mit Regierung

Was die Zukunft des Bades angeht, so ist noch nicht entschieden, ob die Sinnflut generalsaniert oder ein Teilneubau realisiert werden wird. Am 3. September waren Vertreter der Stadt und der Stadtwerke bei der Regierung von Unterfranken eingeladen. Es ging um die Gewährung von Zuschüssen. "Das Gespräch hat sehr lange gedauert", sagte Bürgermeisterin Brigitte Meyerdierks (CSU) nach dem Treffen. Nun müssten Stadt, Stadtwerke und Fachbüros noch einige Daten nachreichen.

Die Vorplanungen für die Arbeiten laufen bereits seit gut anderthalb Jahren. Meyerdierks zeigte sich zuversichtlich, dass bis Ende dieses Jahres feststeht, wie es mit der Therme weitergeht. Stadtwerke-Chef Michael Garhamer machte auf Nachfrage der Redaktion deutlich, dass die Stadtwerke einen Teilneubau favorisieren würden. Der Grundbaukörper stammt aus den 1960er Jahren. Die Technik wurde 1969 beziehungsweise nach der Erweiterung im Jahr 1995 eingebaut.

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