Bad Brückenau
Rhönallianz

Bad Brückenau: Förderung für Kleinprojekte

Engagierte Vereine, Privatpersonen oder Initiativen erhalten im kommenden Jahr ein neue Fördermöglichkeit. Ziel und Kern der Projekte muss es sein, die ländlichen Entwicklung positiv zu beeinflussen.
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Im kommenden Jahr bietet die Allianz eine neue Fördermöglichkeit für Kleinprojekte an: Joachim Mair  vom ALE mit den Bürgermeistern Roland Römmelt (Riedenberg), Bernold Martin (Schondra), Brigitte Meyerdierks (Bad Brückenau), Gerd Kleinhenz (Wildflecken), Alexander Schneider (Geroda), Wilhelm Friedrich (Zeitlofs), Dieter Muth (Oberleichtersbach), Jochen Vogel (Motten) und Umsetzungsmanager der Rhönallianz Uwe Schmidt.
Im kommenden Jahr bietet die Allianz eine neue Fördermöglichkeit für Kleinprojekte an: Joachim Mair vom ALE mit den Bürgermeistern Roland Römmelt (Riedenberg), Bernold Martin (Schondra), Brigitte Meyerdierks (Bad Brückenau), Gerd Kleinhenz (Wildflecken), Alexander Schneider (Geroda), Wilhelm Friedrich (Zeitlofs), Dieter Muth (Oberleichtersbach), Jochen Vogel (Motten) und Umsetzungsmanager der Rhönallianz Uwe Schmidt.

Es dürfte eine erfreuliche Neuigkeit sein, das das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Ende Oktober verlauten ließ: Die Rhönallianz kann im kommenden Jahr ein Gesamtbudget von 100 000 Euro beantragen, um Kleinprojekte bis 20 000 Euro in den Gemeinden mit maximal 10 000 Euro zu unterstützen. Der Rahmen dafür muss allerdings noch genau abgesteckt werden.

"Wir haben noch keine konkreten Kriterien dafür entwickelt", sagt Allianzmanager Uwe Schmidt auf Nachfrage. Sicher sei aber, dass es grundsätzlich um Projekt gehen muss, die zur Entwicklung im ländlichen Raum beitragen. "Das kann Themen wie Kultur, Jugend oder Seniorenhilfe gleichermaßen betreffen", fügt er hinzu.

Der Zeitrahmen zur Umsetzung der Projekte ist eng gesteckt: Im Januar trifft sich der Allianz-Lenkungskreis zur Festlegung des Gremiums und der Kriterien für die Förderung. Anschließend können juristische und natürliche Personen Anträge einreichen, heißt es im Schreiben des ALE. Das gewählte Gremium entscheidet dann über eine Förderung. Bis Ende Oktober im kommenden Jahr müssen die Projekte bereits abgeschlossen und auch finanziell abgerechnet sein. Dabei müssen die Projektträger finanziell in Vorleistung gehen und auch einen Eigenanteil von 20 Prozent tragen.

"Uns ist wichtig, dass der interkommunale Aspekt gefördert wird", sagt Schmidt. Konkret nennt er als Beispiel Anschaffungen, für die sich mehrere Allianzgemeinden zusammenschließen. Förderfähig sind dabei laut ALE Maßnahmen zur Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements, der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, der Begleitung von Veränderungsprozessen auf örtlicher Ebene und der Verbesserung der Lebensverhältnisse der ländlichen Bevölkerung.

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