Bad Brückenau
Rhönallianz

Bad Brückenau: Arbeiten für den Rhönexpress-Bahnradweg angelaufen

Eigentlich laufen schon seit Herbst die Bauarbeiten für den neuen Radweg durchs Sinntal. Die Bürgermeister holten nun einen symbolischen Spatenstich nach.
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Symbolischer Spatenstich: Bundestagsabgeordnete Sabine Dittmar (von links), Landrat Thomas Bold, Landtagsabgeordneter Sandro Kirchner, der Zeitlofser Bürgermeister Wilhelm Friedrich, Wildfleckens Ortschef Gerd Kleinhenz, die Bad Brückenauer Bürgermeisterin Brigitte Meyerdierks, Riedenbergs Rathaus-Chef Roland Römmelt und Planer Robert Zehe Foto: Ulrike Müller
Symbolischer Spatenstich: Bundestagsabgeordnete Sabine Dittmar (von links), Landrat Thomas Bold, Landtagsabgeordneter Sandro Kirchner, der Zeitlofser Bürgermeister Wilhelm Friedrich, Wildfleckens Ortschef Gerd Kleinhenz, die Bad Brückenauer Bürgermeisterin Brigitte Meyerdierks, Riedenbergs Rathaus-Chef Roland Römmelt und Planer Robert Zehe Foto: Ulrike Müller
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Mit Freude empfing Bürgermeisterin Brigitte Meyerdierks (CSU) am Donnerstag politische Vertreter und Mitarbeiter der Baufirmen zu einem symbolischen Spatenstich auf der ehemaligen Bahntrasse vor dem alten Bahnhofsgebäude von Bad Brückenau. Sie würdigte "dieses für uns herausragende Ereignis, eine Bahntrasse zu einem Fahrradweg zu gestalten", und erinnerte an die lange Zeit, die es gedauert hatte, bis die anliegenden Gemeinden die Bahnstrecke endlich kaufen konnten.

Sie dankte dem Landtagsabgeordneten Sandro Kirchner (CSU) und dem Landkreis Bad Kissingen für die Unterstützung. Dass nun gebaut werden könne, sei "fast schon ein historisches Ereignis", sagte Meyerdierks auch in Hinblick auf die Kosten. Der Bau des Radwegs werde nach aktuellem Stand etwa 5,6 Millionen Euro kosten. Davon trage rund 2,5 Millionen Euro die Regierung von Unterfranken, fast eine Million steuere der Landkreis bei. Mehr als zwei Millionen Euro zahlen die anliegenden Gemeinden Zeitlofs, Bad Brückenau, Riedenberg und Wildflecken. "Auch das muss gestemmt werden", sagte Meyerdierks.


Langwierige Verhandlungen

Der Landtagsabgeordnete Sandro Kirchner (CSU) erinnerte daran, dass Gerhard Eck (CSU), Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern und für Integration, die Region bei den langwierigen Verhandlungen mit der Deutschen Bahn unterstützt hatte. Er bezeichnete den Radweg als "wertvolles Projekt" für Einheimische und Touristen und sprach den Wunsch aus, dass es ein Weg werde, der Zukunft bringe.

Landrat Thomas Bold (CSU) dankte dem Kreistag für den "klaren Willen zur Unterstützung". Nur durch Beharrlichkeit sei dieses schwierige Projekt auf den Weg gebracht worden. Stefan Groos, Geschäftsführer des Bauunternehmens Zehe, bedankte sich stellvertretend für die beteiligten Firmen für die Auftragsvergabe. Mit Blick auf die Bauzeit sagte er: "Es ist möglicherweise schaffbar, dass man im Herbst eine Radtour machen kann."

Schon vorab hatte die Bürgermeisterin den Wunsch geäußert: "Die Bevölkerung wartet sehnsüchtig darauf, dass der Fahrradweg fertig wird. Lassen Sie bitte den Sommer nicht ganz vorüber gehen!" Die Bundestagsabgeordnete Sabine Dittmar (SPD) war wegen eines anderen Termins in der Gegend und nahm deshalb an der kleinen Ze remonie ebenfalls teil.


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