Bad Brückenau
Verkehr

Anlieger stimmen Ausbauplänen der Kissinger Straße zu

Zweieinhalb Stunden lang informierten sich die Grundstückseigentümer über den Ausbau der Kissinger Straße und brachten jede Menge Anregungen mit. Nun prüft das Staatliche Bauamt einige Vorschläge.
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Jede Menge Fragen klärten Bauingenieur Gerhard Schwarzer (links vorne) und die weiteren Planer im Rahmen der Anliegerversammlung gleich anhand der Pläne. Fotos: Ralf Ruppert
Jede Menge Fragen klärten Bauingenieur Gerhard Schwarzer (links vorne) und die weiteren Planer im Rahmen der Anliegerversammlung gleich anhand der Pläne. Fotos: Ralf Ruppert
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Trotz Champions-League-Spiel informierten sich die Anlieger am Mittwochabend zweieinhalb Stunden lang über die Ausbaupläne der Kissinger Straße. "Es war gut, wir sind mit den Anliegern ins Gespräch gekommen", zog Matthias Wacker vom Staatlichen Bauamt am Ende eine positive Bilanz. Die Grundstimmung war positiv, trotzdem gab es einige Anregungen und damit Arbeitsaufträge für die Planer: "Wir werden das jetzt alles untersuchen", versprach Wacker.

7,50 Meter plus zwei Gehwege

"Alle, die da waren, haben unterschrieben, bis jetzt spricht nichts dagegen, dass wir heuer noch beginnen", sagte Wacker über den weiteren Ablauf. Das hörte vor allem die Bad Brückenauer Bürgermeisterin Brigitte Meyerdierks gerne: "Das ist kein Zustand", kommentierte sie den Fleckerlteppich und die Schäden auf der Kissinger Straße. "Deshalb sind wir froh, dass es endlich los geht."

"Die Fahrbahn wird 7,50 Meter und die Gehwege durchgehend jeweils 1,50 Meter breit", berichtete Bauingenieur Gerhard Schwarzer. Zudem betrage die Bordstein-Höhe im Mittel fünf Zentimeter. Wenn es über längere Strecken keine Einfahrt gibt, werde er auf zwölf Zentimeter erhöht. CSU-Stadtrat Manfred Kaiser sprach sich gegen eine Wellenlinie im Bordstein aus und forderte durchgehend fünf Zentimeter.

Wacker betonte, dass das eine Entscheidung der Stadt sei. Ebenfalls auf die Stadt verwies der Abteilungsleiter vom Staatlichen Bauamt bei der Gehweg-Oberfläche: "Wir sind keine Stadt, die im Geld schwimmt", stimmte Bürgermeisterin Brigitte Meyerdierks zu, dass bei der Frage nach Pflaster oder Asphalt auch auf die Kosten geachtet werden müsse. "Wir bereiten das vor und gehen damit in den Hauptausschuss oder in den Stadtrat", kündigte sie deshalb an. Vermieden werden soll laut Karl-Heinz Weismantel von der Bauabteilung allerdings "ein zehn Meter schwarzer Streifen."

Haltestelle wird vielleicht verlegt

Auf Interesse bei den Planern stieß die Idee, die Bushaltestelle an der Einmündung Römershager Straße auf die andere Seite der Einmündung zu verlegen. "Wenn's geht, machen wir's", sagte Wacker. Zudem setzten sich die Betreiber der Tankstelle und der Eigentümer des Netto-Markt-Grundstückes für eine weitere Abbiegespur in ihrem Bereich ein. "Das ist ein Wettbewerbsvorteil", sieht Thomas Kräußlein den Netto-Markt gegenüber Aldi und Lidl benachteiligt. Dazu sind laut Schwarzer allerdings mehr Fläche und eine Einfahrt weniger für die Tankstelle notwendig. Auch das werde nun schnell geprüft.
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