Römershag
Sicherheit

A7: Prüfung auf Schäden an der Römershager Brücke

Aufmerksame Autofahrer beobachteten am Dienstag Arbeiten an der Römershager Autobahnbrücke. Gibt es erste Schäden an dem Bauwerk, das erst vor wenigen Jahren saniert wurde?
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Mit diesem Untersichtgerät kontrollierten Bauarbeiter gestern den Zustand der Brücke. Foto: Ulrike Müller
Mit diesem Untersichtgerät kontrollierten Bauarbeiter gestern den Zustand der Brücke. Foto: Ulrike Müller
Gestern waren Bauarbeiter an der Römershager Brücke der Autobahn A 7 zwischen den Anschlussstellen Bad Brückenau/Volkers und Bad Brückenau/Wildflecken am Werk. Mit einem auffälligen Untersichtgerät fuhren sie die Brücke ab, die erst vor wenigen Jahren saniert worden war. Gibt es erste Reparaturen, die es zu beseitigen gilt?

Hartmut Metz, der für den Neubau der Sinntalbrücke nur wenige hundert Meter weiter zuständig ist, beruhigt. "Das ist eine Routine-Prüfung." Eine Autobahnbrücke werde alle sechs Jahre auf Schäden untersucht. Mit dem Untersichtgerät verschaffen sich die Bauarbeiter Zugang zu sonst nicht so leicht erreichbaren Bereichen der imposanten Bauwerke. Sie kontrollieren zum Beispiel, ob sich Risse im Beton gebildet haben oder Abplatzungen auftreten. Außerdem suchen sie die Stahlträger gezielt nach Korrosionsschäden ab.

Lärmbelästigung steigt wieder

Dieter Seban (CSU), dritter Bürgermeister und Ortsvorsteher von Römershag, berichtet indes von zunehmendem Lärm. Nach der Sanierung der Brücke sei die Belastung für die Anwohner spürbar weniger geworden, seit einem halben Jahr sei der Geräuschpegel aber wieder gestiegen - vor allem an den nördlichen Widerlagern. "Man hört ganz deutlich, wenn Lkw darüber fahren", schildert Seban. Er habe bereits an den Stadtrat weitergegeben, das hier Handlungsbedarf bestehe.

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