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Wildflecken
Verabschiedung

Wildfleckens Brigitte Lochner diente gleich vier Rathauschefs

Nach 48 Arbeitsjahren beim Markt Wildflecken wurde Brigitte Lochner in einer Feierstunde mit Kollegen, darunter auch einige ehemalige, von Bürgermeister Gerd Kleinhenz (PWW) in ihren wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.
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Wildfleckens Bürgermeister Gerd Kleinhenz (PWW) verabschiedete Brigitte Lochner in ihren wohlverdienten Ruhestand. Foto: Helmut Raab
Wildfleckens Bürgermeister Gerd Kleinhenz (PWW) verabschiedete Brigitte Lochner in ihren wohlverdienten Ruhestand. Foto: Helmut Raab
"Es ist keine Selbstverständlichkeit und auch nicht oft der Fall, dass Arbeitnehmer bei ein- und demselben Arbeitgeber so lange gearbeitet haben. Brigitte Lochner habe damit ein Stück Rathausgeschichte mitgeschrieben", würdigte Bürgermeister Kleinhenz die besondere Leistung von ihr. Vier Bürgermeister (Helmut Patzke, Walter Gutmann, Alfred Schrenk und zuletzt Gerd Kleinhenz) konnten sich auf eine pflichtbewusste Mitarbeiterin verlassen.

Am 1. August 1966 hatte Brigitte Lochner ihre Ausbildung bei der damaligen Gemeinde Neuwildflecken zur Verwaltungsangestellten begonnen und am 31. Juli 1969 erfolgreich beendet. Sie wurde als Angestellte von der Gemeinde übernommen.

"Während ihrer 48-jährigen Tätigkeit im Rathaus hat Brigitte alle Abteilungen im Rathaus durchlaufen und sich dabei einen großen Erfahrungsschatz erworben", betonte der Bürgermeister. Für längere Zeit war sie zunächst in der "Gemeindebücherei" beschäftigt. Es folgte die Mitarbeit im Einwohnermeldeamt, der Kämmerei und im Sekretariat.

Ansprechpartnerin im Sozialamt

Seit 1976 war sie die Ansprechpartnerin im Sozialamt. Mit ihrem sozialen Verständnis und Engagement war sie für die hilfesuchenden Bürger erste Ansprechpartnerin. Dazu gehörten auch die Aus- und Übersiedler, die sich mit ihren Sorgen und Nöten bei ihr in besten Händen fühlten.

Erinnerung an Begrüßungsgeld

Aus familiären Gründen hat Brigitte Lochner ab Februar 1985 als Halbtagskraft für die Gemeinde gearbeitet. In besonderer Erinnerung ist ihr die Auszahlung des "Begrüßungsgeldes", ein Geldgeschenk der deutschen Regierung an die Bürger der ehemaligen DDR nach der Grenzöffnung 1989 geblieben. Es waren "Menschenschlangen", die bei ihr das Geld in Empfang nahmen und mit ihren "Trabis" den Rathausplatz belegt haben, erinnert sie sich an die Zeit vor 25 Jahren.

Besonders geschätzt haben ihre Kollegen ihre Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Einfühlungsvermögen und gute Laune, die sie immer wieder neu im Rathaus verbreitet hat. So war es auch kein Wunder dass das Kompliment "ich werde Dich sehr vermissen", das meist genannte Wort ihrer Kollegen war.
Brigitte Lochner bedankte sich bei ihnen und dem Bürgermeister für die Blumen, das Geschenk und die anerkennenden Worte, herzlich. Wie beliebt sie war, hat sich auch gezeigt, dass die teilweise schon vor Jahren ausgeschiedenen "Pensionäre" Heinrich Gundelach, Helmut Bernhard, Helmut Raab und Maria Löser zu ihrer "Abschiedsfeier" gekommen waren.

Ehrenurkunde

Im August 1991 wurde Brigitte Lochner anlässlich ihres 25-jährigen Dienstjubiläums von Bürgermeister Walter Gutmann und im August 2006 für die 40-jährige Beschäftigung im öffentlichen Dienst mit der Ehrenurkunde des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen für ihre pflichtbewusste Arbeit von Bürgermeister Alfred Schrenk geehrt.




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