Zeitlofs
Unterhaltung

Wen(n) das Blech in Zeitlofs begeistert

Beim Frühjahrskonzert des Musikvereins Markt Zeitlofs kamen die Freunde der Blasmusik wieder voll auf ihre Kosten.
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Das Jugendblasorchester Zeitlofs begeisterte beim Frühlingskonzert die Zuhörer. Foto: Sebastian Vogt
Das Jugendblasorchester Zeitlofs begeisterte beim Frühlingskonzert die Zuhörer. Foto: Sebastian Vogt
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Auf der Bühne ist noch kein Musikant zu sehen, während die rund 160 Gäste in der prall gefüllten Sporthalle der Grundschule Zeitlofs, auf ihren Stühlen sitzend, bereits auf den Beginn des Frühlingskonzerts warten. Vorher richtet Vereinsvorsitzender Manfred Krauß einige einleitende Worte an das Publikum: "Es ist Frühlingsanfang, und was würde da nicht besser passen, als das Frühjahrskonzert des Musikvereins Markt Zeitlofs!"


Wie die Großen

Nach einem kurzen Blick in das Programm war es dann auch soweit, und das Blechbläserensemble betrat unter der Leitung von Dirigent André Degand die Bühne. Die Jugendlichen starteten mit einem "Rondo". Damit bezeichnet man ein Musikstück, bei dem der Refrain mehrere Male unverändert auftritt, sich aber verschiedene Zwischenteile immer wieder abwechseln. Anschließend folgten "Amazing Grace" und "When the Saints", die zu den beliebtesten Kirchenliedern der Welt zählen. Das Ju gendblasorchester Zeitlofs (JBZ) begann mit dem Trompetensolo "Fanfare and Presto" von Michael Sweeney ihren Auftritt. Einige von ihnen sind gerade einmal acht Jahre alt und beherrschen ihr Instrument bereits wie die Großen.


Sichtlich erleichtert

Das Publikum wurde anschließend in die Welt von Captain Jack Sparrow entführt, als das Stück "Pirates of the Caribbean" erklang. Nach einer kurzen Zugabe daraus ging es für die sichtlich erleichtert wirkenden Kids unter anhaltendem Applaus der Gäste in die Pause.

Abschließend folgte das Große Blasorchester, das mit dem Konzertmarsch "Neue Welt" ihren Auftritt begann.
Danach kamen die Liebhaber der böhmischen Musik voll auf ihre Kosten. Das Stück "A Day of Hope" von Komponist Fritz Neuböck, das mit einer erwartungsvollen Trompetenfanfare beginnt, bildete ebenso einen Höhepunkt wie der heimliche Siegeszug in die Herzen der Menschen namens "Highland Cathedral".


Kurze Vorbereitungszeit

Der Konzertmarsch von Rudolf Herzer gehört heute zu den am häufigsten gespielten Märschen in Deutschland und bildete den Abschluss des Frühjahrskonzerts.

"Ich bin mit meinen Musikern sehr zufrieden, auch wenn es immer noch Luft nach oben gibt", sagte Dirigent André Degand nach dem Konzert. Aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit mussten die Proben intensiviert und Aufgaben verteilt werden.


Große Unterstützung

Die Registerführer Nils Böhm, Johanna Seidl und Andreas Ziegler unterstützten, wo sie nur konnten, und so fiel die schwierige Vorbereitung bei den Zuschauern garantiert nicht auf.








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