Ginolfs
Konzept

Über 1000 Tiere feiern mit den Gästen

In diesem Jahr gibt es einige Veränderungen und Neuerungen, wenn am Sonntag, 16. Oktober, ab 10 Uhr der 8. Weideabtrieb in Ginolfs stattfindet.
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Josef Kolb (links) und Julian Schulz, Schäfer der Weidegemeinschaft (rechts). laden zum 8. Weideabtrieb in Ginolfs ein.  Foto: Marion Eckert
Josef Kolb (links) und Julian Schulz, Schäfer der Weidegemeinschaft (rechts). laden zum 8. Weideabtrieb in Ginolfs ein. Foto: Marion Eckert
Mitorganisator Josef Kolb erklärte in einem Pressegespräch: "Wir wollen die Menschen näher an die Tiere heranbringen." Dazu wurde die Konzeption des Festes umgestellt.


Tiere am Festzelt

Es soll nicht mehr auf der Straße und am Feuerwehrgerätehaus gefeiert werden. Stattdessen wird auf dem Festplatz ein Zelt aufgestellt. "Es war vorher alles so zerstückelt. Nach dem Weideabtrieb war im Grunde alles vorbei. Das wollen wir ändern." So werden die Tiere nun in Pferche direkt neben dem Festzelt getrieben, damit die Zuschauer und Gäste den ganzen Nachmittag in unmittelbarem Kontakt mit den Rinder, Schafen und Ziegen kommen und mit den Landwirten Gespräche führen können . "Der Festplatz, die Tiere und die Leute, das soll alles eine Einheit sein", so Kolb. Natürlich werde die Sicherheit nicht außer Acht gelassen, denn gerade die Rinder seien keine Schmusetiere.
Ein verantwortungsbewusstes Verhalten der Besucher sei selbstverständlich notwendig. Über 1000 Tiere werden beim Weideabtrieb auch heuer dabei sein. Los geht es um 13 Uhr mit den Rindern der Familie Manger. Es folgen die Rhönschafe von Josef Kolb und die der Weidegemeinschaft sowie die Ziegen von Sven Breuig.


Neue Strecke, neues Tempo

"Wir wollen das heuer auch etwas flotter durchziehen", sagte Kolb. Vor allem auch deshalb, weil die Tiere im Anschluss ja direkt am Festzelt stehen werden. Verändert werde auch die Strecke des Weideabtriebs. Die Tiere sollen auf der, vom Publikum gesäumten Straßen laufen. Auch auf diese Weise sei ein engerer Kontakt der Zuschauer zu den Tieren möglich.
Die Moderation des Weideabtriebs wird Peter Schrenk von der Weidegemeinschaft übernehmen und die Gäste in Interviews mit Schäfer und Bauern über das Leben und Arbeiten mit den Tieren in der Kulturlandschaft informieren.
Im Laufe des Nachmittags soll es beim Schafe scheren dann auch ganz praktisch werden. Neben einem Schätzspiel, bei dem jeder einen Tipp abgeben kann, gibt es einen kleinen Bauernmarkt rund um das Festzelt mit Produkten aus der Direktvermarktung.


Aus der Direktvermarktung

Der Weideabtrieb soll die Besucher zum einen über die wichtige Arbeit der Landwirte und Schäfer informieren und auf die Produkte aus der Direktvermarktung aufmerksam machen. So gibt es im Festzelt auch regionale Gerichte vom Gelben Frankenvieh und vom Rhönschaf. Mittagessen wird ab 11 Uhr angeboten. Für die musikalische Umrahmung sorgt ab 12 Uhr der Musikverein Ginolfs.


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