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Kultur

Regina Rinkes "sagenhaftes Buch" über die Rhön

In einem liebevoll gestalteten kleinen Büchlein namens "Sagenhafte Rhön" fasste Regina Rinke elf Sagen rund um die Rhön zusammen. Dieses ist nun wieder in zweiter Auflage erhältlich.
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"Wie der Rockenstuhl zu seinem Namen kam", ist das Lieblingsbild von Regina Rinke. Das Originalgemälde ziert ihre Wand und ist auch auf dem Deckblatt von "Sagenhafte Rhön" zu sehen. Foto: Diana Leitsch
"Wie der Rockenstuhl zu seinem Namen kam", ist das Lieblingsbild von Regina Rinke. Das Originalgemälde ziert ihre Wand und ist auch auf dem Deckblatt von "Sagenhafte Rhön" zu sehen. Foto: Diana Leitsch
Mit viel Herzblut sammelte Regina Rinke für ihr Buch "Sagenhafte Rhön" Sagen, die sich hier in der Gegend zugetragen haben sollen und schrieb diese in eine modernere und vor allem kindgerechte Sprache um. Unterteilt in bayerische, hessische und thüringische Rhön sind hier elf sehenswerte und sagenumwobene Orte beschrieben.

Die erste Auflage des Buches erschien bereits 2008. Damals lockte der Deutsche Wandertag viele Gäste in die Rhön, und Rinke hatte die Idee, mit einer solchen Sammlung gerade Familien mit Kindern Lust auf das Wandern und auf das Entdecken der besonderen Plätze zu machen. In diesem Rahmen wurde an jedem Originalschauplatz der elf Sagen eine Tafel mit der Geschichte errichtet. Auch als Geschenk oder Andenken an einen Ausflug oder Urlaub in der Rhön ist dieses Buch sehr empfehlenswert. Regina Rinke selbst ist auch großer Fan dieser Orte. "Das 'Gisela-Kreuz' auf dem Sodenberg bei Hammelburg ist beispielsweise das älteste Kulturdenkmal unserer Gegend, das noch zu bewundern ist", erzählt sie.

Sage mit Wegbeschreibung

Das Buch ist so aufgebaut, dass neben jeder Sage eine genaue Wegbeschreibung zu finden ist, die die Orte in der Umgebung, Parkmöglichkeiten, Gaststätten und die genauen Wanderwege dorthin zeigt. Ergänzt wird jede Geschichte durch ein passendes Bild, gemalt von Lothar Reichardt. Durch den Rhönklub, dessen Präsidentin Rinke zu dieser Zeit war, lernten sich beide kennen.
Auch er war von der Idee begeistert und sehr erfreut, dabei mitarbeiten zu dürfen. Um Eindrücke der Orte gewinnen zu können, besuchte Reichardt die Schauplätze der Sagen und fertigte zu jedem ein passendes Kunstwerk an.

"Ich bin fasziniert von der Art wie er malt, dem Detailreichtum und wie er durch Kleinigkeiten Stimmungen transportiert", freut sich Regina Rinke über die Bereicherung des Buches durch die Bilder. Mit Freude betrachtet sie ihr Lieblingsbild "Wie der Rockenstuhl zu seinem Namen kam", das Originalgemälde ziert ihre Wand und auch auf dem Deckblatt ist es zu sehen.
Um Sponsoren und Zuschüsse für die erste Auflage und die Tafeln kümmerte sich Rinke damals intensiv, und so wurden die Kosten weitgehend darüber gedeckt. Die zweite Auflage, die 1000 Exemplare umfasst, finanzierte sie selbst.

Verändert wurde kaum etwas, nur kleine Aktualisierungen, beispielsweise bei den Gaststätten in den Karten.
Den Anstoß für eine zweite Auflage gaben einige Anfragen, ob die "Sagenhafte Rhön" denn noch zu haben sei. Die erste Auflage war da allerdings schon vergriffen, und so entschloss sich Regina Rinke, die sich über das Interesse freute, weitere Exemplare drucken zu lassen, um auch weiterhin das wertvolle Kulturgut weitergeben zu können.

Erhältlich ist das liebevoll gestaltete Büchlein "Sagenhafte Rhön" bei der Autorin Regina Rinke, E-mail: regina-rinke@gmx.de

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