Motten
Zuwachs

Kükennest ist zu klein geworden

Der Mottener Gemeinderat hat eine generelle Kapazitätserweiterung für die Kinder- gärten genehmigt, um nicht immer wieder neu verhandeln zu müssen.
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Bislang dürfen bis zu acht Kleinkinder im Mottener Kükennest spielen, für kommendes Jahr wurden die Krippenplätze auch zwölf aufgestockt.  Foto: Claudia Lieb
Bislang dürfen bis zu acht Kleinkinder im Mottener Kükennest spielen, für kommendes Jahr wurden die Krippenplätze auch zwölf aufgestockt. Foto: Claudia Lieb
Das Kükennest im Mottener Kindergarten erfreut sich regen Zuwachses. Für das kommende Jahr wurde ein erhöhter Platzbedarf für Kinder unter drei Jahren angemeldet. Zusätzlich werden nachmittags Schulkinder betreut. Dem steigenden Bedarf trägt der Gemeinderat nun Rechnung. Die bislang acht genehmigten Kükennestplätze werden auf zwölf aufgestockt.

Das Wuseln der Mottener Kleinkinder hatte Manfred Kutz, im Landratsamt zuständig für wirtschaftliche Jugendhilfe und Kindergartenaufsicht, bereits in Augenschein genommen und den Bedarf bestätigt. Mit der Bewilligung der Gemeinde steht dem positiven Bescheid aus dem Landratsamt nun nichts mehr im Wege. Der Gemeinderat bewilligte sowohl für den Mottner, als auch für den Kothener Kindergarten insgesamt mehr Plätze als festgestellt. Wenn Familien in den Ort ziehen, oder neue Kinder aufgenommen werden, muss somit kein neuer Beschluss gefasst werden. Zudem werden beim Landratsamt Abschlagszahlungen für die kindbezogene Förderung beantragt.

Nicht nur die kindliche, auch die dörfliche Entwicklung stand auf der Agenda. Daseinsvorsorgegebiete in allen drei Ortsteilen waren bereits beschlossen worden. Damit die Sanierung von Gebäuden in diesen "Bereichen mit besonderem Handlungsbedarf" überhaupt genehmigt werden kann, ist eine vorherige Erstberatung durch ein Architekturbüro erforderlich. Für die Aufnahme in den Beraterpool der Brückenauer Rhönallianz haben sich bereits acht Architekturbüros beworben. Die Gemeinde Motten beschloss eine kostenlose Erstberatung. Den Förderantrag für diese Erstberatung muss die Stadt Bad Brückenau bei der Regierung von Unterfranken stellen.


Förderung mit Forderungen

Eine Teilfläche des Flurstücks 186 in der Auersbergstraße wird nun dem Innenbereich von Kothen zugerechnet. Mit der Unteren Naturschutzbehörde sind Kompensationsmaßnahmen bereits besprochen worden. Für die Brücke in der Auersbergstraße könnte es eine Fördermöglichkeit geben. Dies jedoch nur, wenn auch das nähre Umfeld der Brücke in die Neugestaltung einbezogen wird. Den entsprechenden Antrag beschloss der Gemeinderat einstimmig. Parallel zur Antragsprüfung werden Gespräche mit dem Wasserwirtschaftsamt und für Grundstücksverhandlungen aufgenommen. 2017 soll von Anfang Mai bis Ende Oktober der Überführungswaldweg über die A7 bei Heubach instandgesetzt werden. Der Waldweg wird in der Zeit komplett gesperrt. Über diesen Waldweg wird eine Baustellenzufahrt erforderlich sein. Mit circa 150 Lkw wird während der Bauarbeiten gerechnet. Sie sollen über die Heubacher Straße zur Baustelle gelangen.


Kein grünes Licht für Zufahrt

Der Gemeinderat befürchtet, dass etwaige Straßenschäden erst später sichtbar werden und dann nicht mehr auf den Lastkraftverkehr zurückzuführen sein werden, trotz vorheriger und anschließender Bestandsaufnahme. Andererseits wird das Verkehrsaufkommen als sehr gering angesehen. Der Gemeinderat setzte sich mit 6:4 Stimmen gegen eine Baustellenzufahrt über die Heubacher Straße durch.


Solidarisch mit Beschäftigten

Einstimmig kritisierte der Gemeinderat die Schließung des Schaeffler-Werkes in Elfershausen. Im strukturschwachen Landkreis Bad Kissingen hätte die Schließung fatale Folgen. Mit Nachdruck fordert die Gemeinde, dass der Standort mindestens bis 2020, wie vereinbart, erhalten werden soll. Die Gemeinde fordert für den Landkreis und den Markt Elfershausen die Gelegenheit, in den Dialog um den Erhalt und die Weiterentwicklung des Produktionsstandortes Elfershausen eintreten zu können. Zwei Bauanträge wurden behandelt. Im Auweg wurde nach Sichtung der Pläne der Anbau einer Unterstellhalle genehmigt. Für die Errichtung einer unbeheizten Lagerhalle bedarf es keiner Beschlussfassung, da der Antrag im Genehmigungsfreistellungsverfahren vorgelegt wurde.

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