Bad Brückenau
Stadtrat

Kindergarten Volkers: Entwurf angenommen

Der neue Kindergarten für Volkers nimmt Gestalt an. Die Räte zeigten sich zufrieden mit dem Entwurf, der offen und konstruktiv diskutiert wurde.
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Als eingeschossiges Gebäude in Holzbauweise ist der neue Kindergarten in Volkers geplant. Vom Gruppenraum können die Kinder direkt ins Freie auf die Terrasse. Entwurf: Entwurf: Stefan Richter
Als eingeschossiges Gebäude in Holzbauweise ist der neue Kindergarten in Volkers geplant. Vom Gruppenraum können die Kinder direkt ins Freie auf die Terrasse. Entwurf: Entwurf: Stefan Richter
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Auf große Zustimmung stieß der erste Planungsentwurf des Architekturbüros Richter für den neuen Kindergarten in Volkers. Das Gebäude für den eingruppigen Kindergarten ohne Krippe verfügt über einen Gruppenraum mit großer Glasfront, über ein Büro für die Kindergartenleitung und weitere Räume wie Garderoben, Küche oder Toiletten. Das Außengelände ist großzügig gestaltet, hier müssten neue Spielgeräte angeschafft werden, sagte Architekt Stefan Richter. Die Ausstattung des Kindergartens selbst bleibt wohl größtenteils erhalten. Für Ersatzbeschaffungen sind aber 5000 Euro eingeplant.


Kosten leicht gestiegen

"Ein schöner Entwurf", freute sich Kindergartenreferent Florian Wildenauer (SPD). Auf Nachfrage erläuterte Richter, dass ein Flachdach ebenso gut für die Rhöner Schneemassen geeignet sei wie andere Dachformationen. Die Kostenschätzung fällt mit rund 573.000 Euro etwas höher aus als ursprünglich angenommen. Leo Romeis, Fachbereichsleiter Finanzen in der Stadtverwaltung, erklärte, dass das Außengelände in Volkers etwas größer als üblich ausfalle und daher auch in der Gestaltung kostenintensiver sei. Zudem habe die Regierung von Unterfranken seit der ersten Kostenschätzung den Richtwert pro Quadratmeter erhöht, was ebenfalls bei der Kostenmehrung berücksichtigt werden müsse. Rund 530.000 Euro der Investitionskosten sind förderfähig, Romeis rechnet mit einem Fördersatz von 70 Prozent, so dass auf die Stadt Kosten von rund 203.000 Euro zukommen. Der Stadtrat stimmte dem Planungsentwurf zu. Einzig Birgit Poeck-Kleinhenz und Eberhard Schelle (beide PWG) waren dagegen.

Nun wird der Förderantrag gestellt und anschließend die entsprechenden Genehmigungen beim Landratsamt eingeholt. Die Volkerser Ortssprecherin Heike Kötzner (CSU) wollte wissen, ob das neue Gebäude zum nächsten Kindergartenjahr bezugsfertig sein würde. Eher nicht, blieb Stefan Richter zurückhaltend. "Unserer Erfahrung nach ist es besser, mit den Ausschreibungen auf einen guten Zeitpunkt zu warten", argumentierte er, dass im Frühjahr die Preise kräftig anziehen.


Welche Lampe ist die richtige?

Angeregt und ausdauernd widmeten sich die Räte zudem der Frage, welche Beleuchtung für die Kissinger Straße die beste wäre. Peter Karl vom städtischen Baubüro stellte drei Led-Typen vor. Alle drei sind für den Sternenpark Rhön geeignet. Statt aktuell 24 Lampen sollen in der Kissinger Straße nur noch 21 aufgestellt werden, dafür aber in einem gleichmäßigen Abstand alle 42 Meter.

Die Verwaltung empfahl dem Stadtrat, für die Beleuchtung in der Stadt auf ein einheitliches Modell zu setzen, damit die Lagerung von Ersatzteilen nicht so aufwendig ist. Die Stadtwerke schlugen zudem vor, den Typ zu wählen, der schon an der Obermang angebracht wurde. Der Rat beauftragte die Verwaltung, Detailfragen nachzuverhandeln, zeigte sich dem Vorschlag gegenüber jedoch grundsätzlich aufgeschlossen. Für die Beleuchtung in der Kissinger Straße sind insgesamt rund 65.000 Euro im Haushalt veranschlagt. Die Preise für die Leuchtkörper selbst bewegen sich zwischen 240 bis 385 Euro pro Stück.

Einen Kommentar zum Thema finden Sie hier.


Punkt für Punkt aus dem Stadtrat:

LEP Einstimmig folgte der Stadtrat dem Vorschlag der Verwaltung, keine Stellungnahme zum Änderungsentwurf der Verordnung über das Landesentwicklungsprogramm Bayern (LEP) abzugeben.

Standesamt Auch für die zweite Amtszeit bestellte der Stadtrat Bürgermeisterin Brigitte Meyerdierks (CSU) einstimmig zur Standesbeamtin.

Stadtumbau West Wie jedes Jahr reicht die Stadtverwaltung die Bedarfsmitteilung für das Förderprogramm Stadtumbau West bei der Regierung von Unterfranken ein. Für das nächste Jahr werden Investitionskosten von rund 940.000 Euro angemeldet. Die wichtigsten Projekte sind: Neugestaltung Parkplatz Altes Krankenhaus und Georgi-Park (330.000 Euro), Zuschuss für private Modernisierungsmaßnahmen (350.000 Euro) sowie die Neugestaltung der Parkplätze am ehemaligen Bahnhof (200.000 Euro).


Eine Fortsetzung der Berichterstattung aus der Sitzung des Stadtrats folgt.

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