Laden...
Zeitlofs
Schulfest

Keine Dose bleibt bei Zeitlofser Schulfest auf der anderen

Die Zeitlofser Grundschule hatte in diesem Jahr gleich mehrere Gründe, ausgelassen zu feiern. Zudem wurden die besten Leseratten und Leichtathleten ausgezeichnet.
Artikel drucken Artikel einbetten
Viel Spaß hatten die Kinder der Grundschule Zeitlofs beim Dosenwerfen.Foto: Leonie Schneider
Viel Spaß hatten die Kinder der Grundschule Zeitlofs beim Dosenwerfen.Foto: Leonie Schneider
+6 Bilder
Die Zeitlofser Grundschüler, Eltern und Lehrer freuten sich beim Schulfest über die Zusicherung einer eigenen Schulleiterin, den bevorstehenden Ferienbeginn, gute Ergebnisse bei den Bundesjugendspielen, das Leseprojekt Antolin und den Grundschulabschluss der Viertklässler.

Als ihre letzte Amtshandlung in der Grundschule Zeitlofs eröffnete Barbara Buz das Schulfest. Sie hatte vorübergehend die Leitung der Schule übernommen, seit im letzten Jahr Rektorin Ingard Kraemer und ihr Stellvertreter Alfred Pauthner in den Ruhestand verabschiedet worden waren. Eine endgültige Lösung war damit aber noch nicht gefunden, denn für Buz bedeutete das, gleich zwei Schulen auf einmal betreuen zu müssen - eigentlich ist sie die Schulleiterin der Brückenauer Grundschule. Der 2. Bürgermeister von Zeitlofs, Roland Limpert, war begeistert, dass das Schuljahr trotz dieser nicht optimalen Grundvoraussetzungen so gut gelaufen ist. "Die Unterstützung durch den Elternbeirat und das große Engagement der Lehrer haben es ermöglicht, das Beste daraus zu machen und die Qualität unserer Schule zu erhalten", bedankte sich Limpert. Außerdem hatte er noch gute Nachrichten vom Schulamt zu verkünden: Die kleine Grundschule wird mit einer neuen, eigenen Schulleitung ins nächste Schuljahr starten. Doch davor sind erst einmal Sommerferien.

Die 3. Klasse hatte sich entschieden, ihnen beim Schulfest ein Gedicht zu widmen, das sie mit Sonnenhüten auf dem Kopf und Schwimmflossen an den Füßen vortrug. "Es hat gut gepasst, weil wir uns alle schon sehr auf die Sommerferien freuen", erzählte die Drittklässlerin Michelle Malyssek. Sie selbst wird in den Urlaub nach Italien fahren. Auch die anderen Klassen hatten zusammen mit ihren Lehrern kreative Beiträge einstudiert und unterhielten die Zuschauer mit einem bunten Programm aus Liedern, Theater und Flötenstücken. "Es gab so viele unterschiedliche Vorstellungen", ist die neunjährige Hannah Pauthner begeistert. Am besten gefiel ihr aber die Zeitreise, die die Viertklässler in einem Singspiel auf die Bühne brachten. Aus Erfahrung weiß die Klassenlehrerin der 4. Klasse, Angelika Krug, dass es den Kindern großen Spaß macht, beim Schulfest zum Einsatz zu kommen. "Es ist eine gute Gelegenheit den Eltern zu zeigen, was man schon kann." Nicht nur schauspielern und musizieren können die Grundschüler, wie sich bei der Verleihung besonderer Auszeichnungen durch die Vorsitzende des Elternbeirats, Claudia Lekatat-Helmert, zeigte: Für die besten Teilnehmer der Bundesjugendspiele hatte die "Sinnflut " Gutscheine gestiftet. Und wer die meisten Punkte beim Leseprojekt "Antolin" erreicht hatte, wurde mit einem Büchergutschein belohnt.

Abschied mit einem Lied

Für die Mädchen und Jungs der 4. Klasse hatte dieses Schulfest eine ganz besondere Bedeutung. bald folgt der Übertritt auf eine andere Schule, wo erst einmal alles neu sein wird. Zum Abschied sangen sie das Lied "Alte Schule, altes Haus", und Rektorin Barbara Buz entließ ihre Schützlinge mit motivierenden Worten und einem Glücksbringer. Anschließend kamen Schüler, Geschwister, Eltern und Lehrer auf dem Zeitlofser Sportplatz zusammen, um bei Kaffee und Kuchen und von der Gemeinde spendierten Würstchen den Tag ausklingen zu lassen. Engagierte Eltern hatten unterschiedliche Spielstationen aufgebaut, bei denen man Stempel sammeln konnte, und der Sportplatz eignete sich ausgezeichnet zum Fußballspielen. "Schulfeste wie dieses gibt es nicht überall, aber an der guten Stimmung merkt man sofort, dass es sich lohnt, Veranstaltungen wie diese zu organisieren", freut sich Anna Wrobel, deren Nachwuchs die 4. Klasse besucht. "Hier halten alle zusammen, es ist eine kleine, gemütliche, persönliche Grundschule, die unbedingt weiter bestehen muss."


Verwandte Artikel

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren