Zeitlofs

Fußballer als Sorgenkind

Zur Generalversammlung des SV Zeitlofs-Rupboden begrüßte Vorsitzender Peter Schmidt 32 Mitglieder, die Bürgermeister und einige Gemeinderäte.Wie Schmidt berichtete, habe der Verein zum 1. Januar 2014 weiter 293 Mitglieder, was keine Veränderungen zum letzten Jahr bedeutet. Einige Austritte wurden von Neu-Mitgliedern kompensiert.
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Der Vorstand des SV Zeitlofs-Rupbuden: Kassier Manuel Knüttel, der neue stellvertretende Vorsitzende (sportlicher Bereich) Thorsten Schulz-Stellmacher, Vorsitzender Peter Schmidt und stellvertretender Vorsitzender (wirtschaftlicher Bereich) Erwin Baum. Foto: SV Zeitlofs-Rupboden
Der Vorstand des SV Zeitlofs-Rupbuden: Kassier Manuel Knüttel, der neue stellvertretende Vorsitzende (sportlicher Bereich) Thorsten Schulz-Stellmacher, Vorsitzender Peter Schmidt und stellvertretender Vorsitzender (wirtschaftlicher Bereich) Erwin Baum. Foto: SV Zeitlofs-Rupboden
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Da Manuel Kenner als stellvertretender Vorsitzender (Bereich Sport) ausgeschieden ist, aber weiterhin als Beisitzer tätig ist, wurde Torsten Schulz-Stellmacher als Nachfolger gewählt. Auch für die ausgeschiedenen Abteilungsleiter Fußball, Bert Behling und Thomas Amrhein, wurden Heino Müller und Alexander Senft neu ins Amt berufen. Für die Abteilung Jugend wurden neu Florian Müller und Nils Böhm gewählt. Der Vorsitzende dankte besonders Manuel Kenner, der sein Vorstandsamt aus familiären und beruflichen Gründen niedergelegt hat.

Bei den Fußballern nahmen die Erste Mannschaft am Spielbetrieb der B-Klasse Rhön 1 und die Damenmannschaft in der Freizeitliga teil. An den Spielen der Damen wurden Frauen und Mädchen aus Zeitlofs, Roßbach, Weißenbach, Brückenau, Volkers, Wildflecken, Obersinn und Oberbach eingesetzt.

Thomas Amrheins Bericht als Fußball-Abteilungsleiter fiel weniger positiv aus. Nach dem letzten Tabellenplatz in der letzten Runde habe sich die Frage dem Verein gestellt, ob er überhaupt noch eine Mannschaft zur Saison 2013/2014 aufbieten könne, da erneut vier Spieler den Verein verlassen hätten. Verhandlungen mit dem SV Detter-Weißenbach über eine Spielgemeinschaft blieben ohne Erfolg. Da sich aber Oliver Baier, Andreas Kenner und zu Beginn auch Boris Wagner bereit erklärten, ihre Fußballschuhe wieder für den SV zu schnüren, konnte wieder eine Mannschaft gemeldet werden. Allerdings musste das Team bis zum 1. März auf den ersten Sieg warten. In der Spielzeit 2014/15 wird die Mannschaft nicht mehr eigenständig sein und auf den Verein FC Bad Brückenau gemeldet.

Besser sieht es bei bei den Freizeitsportlern aus. Für den diese gibt es wieder weiterhin zwei Damengymnastik-Gruppen, die Männersport-Gruppe und die Badminton-Gruppe. Für die kleinen Sportler besteht eine Bambini-Gruppe. Seit kurzem gibt es eine Abteilung für Einradfahren und Jonglieren. Fußball-Jugend-Abteilungsleiter Florian Müller berichtete über die U13 und U11 in Rupboden. Bei der U17 und U19 ist der SV Detter-Weißenbach federführend, die U15 ist eine große Spielgemeinschaft (SG) mit Römershag, Detter und Zeitlofs-Rupboden. Hier stellt der SV drei Spieler.

Der Vorsitzende würdigte besonders Übungsleiterin Birgit Übelacker von der Gymnastikgruppe, die seit 25 Jahren diese Position bekleide. Er hoffe, dass diese noch lange zur Verfügung steht. Änderungen gab es bei der Gymnastikgruppe. Aus Altersgründen seien die Übungen jeden Mittwoch aus Altersgründen reduziert. Stattdessen wird zwei Mal im Monat gekegelt.

Die Ehrungen nahm Mario Volkland (Ehrenamtsbeauftragter) vor: Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Stefan Bohn, Marco Kral, Christian Hänlein, Manuel Knüttel, Dominik Ullrich und Boris Wagner ausgezeichnet. Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden Volker Roth und der 2013 verhinderte Rainer Sporbeck geehrt.

Unter dem Punkt Verschiedenes stellte sich Ehrenmitglied Adam Reusch die Frage, warum es keinen eigenen Spielbetrieb mit der Ersten Mannschaft gibt, warum die Spieler vom SV zu anderen Vereinen wechseln Bekämen sie Handgeld oder Fahrtgeld? Manuel Kenner erklärte, dass er in diesem Jahr so viel mit Spielern telefoniert habe, alle in Frage kommenden Spieler schriftlich eingeladen habe und trotzdem nur eine ganz kleine Resonanz am Ende spürbar gewesen wäre. Mit zwei oder drei sicheren Zusagen von Spielern, sei ein regulärer Spielbetrieb nicht möglich. red






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