Bad Brückenau
Weihnachtskonzert

Die Georgi-Bläser können auch anders

Es muss nicht immer rockig und swingend sein, die Georgis können auch anders. Das bewiesen sie einmal mehr bei ihrem weihnachtlichen Konzert in der Stadtpfarrkirche am Samstagabend.
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Nicht nur die Trompeter sorgen für einen festlichen Klang. Fotos: Thomas Dill
Nicht nur die Trompeter sorgen für einen festlichen Klang. Fotos: Thomas Dill
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"Das langsame, getragene Spielen ist für uns Musiker viel intensiver und anstrengender als flott und fetzig zu spielen", sagt Daniela Häberlein, die im Orchester Querflöte spielt. Und so konnte man vorne beobachten, dass Dirigent Lukas Breitenbach, seine Musiker immer wieder etwas bremsen musste.

Unbeabsichtigt, aber fürs andächtig lauschende Publikum ein zusätzlicher Anreiz, konzentriert zuzuhören, war das Fehlen eines Programmheftes. Dazu kam, dass die einzelnen Stücke nicht anmoderiert wurden.
Julia Spahn, ebenfalls Querflötistin bei den Georgi-Bläsern, trug von ihr selbst ausgewählte adventliche Texte in den Pausen zwischen den insgesamt 13 Stücken vor.

Premiere für Lukas Breitenbach

Altbekannt für die Musiker, aber dennoch immer wieder probenintensiv, waren drei Stücke aus der Weihnachtspartita, die im Jahr 2010 letztmals komplett aufgeführt wurde. Besonders bei "Nun singet und seid froh" konnte das ganze Orchester ungebremst zeigen, welch hohes Niveau in ihm steckte. Das Schlussstück "Nun freut euch ihr Christen" wurde so angelegt, dass das Publikum mitsingen konnte.

Auch "Cente mille chansons" und die "Air pathetique" wussten durch das stimmige Blech besonders zu überzeugen. Bekannt aus der Kirchenmusik "Macht hoch die Tür" und Zu Bethlehem geboren", bei dem vor allem die Solostimmen zu gefallen wussten.

"Ich bin sehr zufrieden mit meinen Musikern, sie haben eine super Leistung gebracht", freute sich der stolze Dirigent Lukas Breitenbach, der souverän sein erstes eigenständiges Weihnachtskonzert als Dirigent absolvierte. Seit Herbst führt er offiziell die Georgis an.

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