Schondra

Diakon Philipp Tropf feierlich in Schondra begrüßt

Zur Kirchweih in Schondra konnte sich die Pfarreiengemeinschaft über den neuen Diakon Philipp Tropf freuen. Neben Diakon Horst Conze und Pfarrer Armin Haas zog er in der Prozession mit einer großen Schar Ministranten in die Kirche St. Anna in Schondra ein.
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Zusammen mit den Ministranten und Kindern umringten (hinten, von links) Diakon Philipp Tropf, Pfarrer Armin Haas und Diakon Horst Conze den Altar.  Foto: Christine Platzer
Zusammen mit den Ministranten und Kindern umringten (hinten, von links) Diakon Philipp Tropf, Pfarrer Armin Haas und Diakon Horst Conze den Altar. Foto: Christine Platzer
Bereit, den Dienst an den Tischen, wie es Pfarrer Haas bei der Begrüßung ausdrückte, zu übernehmen. Mit bewegenden Liedern gestaltete der Kirchenchor das Hochfest feierlich mit.

Wer den neuen Diakon kennengelernt hat, kann verstehen, warum er sich zu seinem Einführungs-Gottesdienst ausgerechnet das Evangelium von Jesus und Zachäus ausgesucht hat: Denn dort heißt es, dass Jesus sagte: "Zachäus, komm schnell herunter! Denn ich muss heute in deinem Haus zu Gast sein." -
Jesus ruft also diesen obersten Zollpächter aus der Menschenmenge heraus. Und der hat in Jesus einen neuen Freund. Gott ist da! Das verändert alles, da ändern Menschen die Richtung und versuchen für andere da zu sein, erklärte Philipp Tropf in seiner Ansprache. Und das Haus des Zachäus wird somit zum Gotteshaus, weil Jesus dort ist. Darüber lohnt es sich am Weihetag der Kirche nachzudenken. Gott wohnt, wo man ihn einlässt. Gott wohnt nicht in diesem Gotteshaus, weil Menschen das so gebaut haben, sondern er wohnt da, weil Menschen Gottes Gegenwart Raum geben.

An diesem Kirchweih-Sonntag war die Kirche auf jeden Fall ziemlich voll. Und am Strahlen von Philipp Tropf war zu sehen, wie sehr er sich über die Teilnahme der Dörfer und seiner Familie freute.

Die Vorsitzenden der Pfarrgemeinderäte Oberleichtersbach und Schondra, Christa Schmähling und Gerhard Schmitt, überbrachten im Namen der Pfarreiengemeinschaft herzliche Glück- und Segenswünsche und betonten, dass Philipp Tropf bereits nach einem Jahr bei uns schon seine Spuren hinterlassen hat. Präsent bei vielen Vereinen und Vereinigungen, bei persönlichen Gesprächen und als Begleiter vieler Menschen - unter uns bei Freud und Leid. Sehr gut kam vor allem die emotionale Predigt auf dem Sportplatz zum 50-jährigen Gründungsfest der DJK Schondra an. Symbolisch als Schutz für Körper, Geist und Seele überreichte Gerhard Schmitt ein paar Schienbeinschoner, natürlich in der Kirchenfarbe gelb. Denn wie beim Fußball wird auch er nicht immer von Angriffen von außen verschont bleiben.
An Herzlichkeit fehlte es jedenfalls nicht. Auch beim anschließenden Sektempfang auf dem Kirchplatz wurde noch kräftig gratuliert, gedrückt und gelacht - so sehen Frohe Christen aus. Christine Platzer



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