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Bad Brückenau
Baustelle

Brückenauer Fachmarktzentrum macht Fortschritte

Das neue Fachmarktzentrum in der Sinnaustraße nimmt Gestalt an. Der Rohbau ist bereits abgeschlossen, nun sind Verputzer, Dachdecker und Trockenbauer am Werke. Die Brückenauer sorgen sich indes um ihren Radweg.
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Das Flachdach wird schon gesetzt: Sandro Hoppe (links) und Harald Eitner befestigen Trapezbleche. Fotos: Ulrike Müller
Das Flachdach wird schon gesetzt: Sandro Hoppe (links) und Harald Eitner befestigen Trapezbleche. Fotos: Ulrike Müller
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Es tut einen Schlag, der einem durch Mark und Bein fährt. Harald Eitner lädt durch und zack ist wieder ein Trapez-Blech mehr auf dem Flachdach angebracht. "Wir haben richtig kleine Patronen", erklärt Eitner und zeigt auf eine rote Kühltasche, die neben ihm auf dem Dach steht. Da ist nicht etwa das gekühlte Feierabendbier drin, sondern Metallstifte, die Eitner und sein Kollege Sandro Hoppe durch das Blech jagen. Wie ein zu groß geratener Tacker sieht das Gerät aus, mit dem die beiden arbeiten. Und vor allem klingt es auch so - nur wesentlich lauter.

Wer nicht täglich durch die Sinnaustraße fährt, ist erstaunt, wie schnell die Gebäude in die Höhe wachsen. "Den Rohbau haben wir am 8. August abgeschlossen", sagt Baustellenleiter Joachim Günzel. Fast 30 Leute arbeiten zur Zeit am neuen Fachmarktzentrum, von Verputzern über Trockenbauer bis hin zu Elektrikern ist alles dabei. Am heutigen Dienstag werden die Dachziegel angeliefert. Die Konstruktion aus Flach- und Steildächern nimmt sichtbar Gestalt an. Auch der Estrich kommt diese Woche schon rein - Stück für Stück, je nachdem, wie weit die einzelnen Räume schon fertiggestellt sind. Es herrscht Hochbetrieb.

"Wir müssten uns Gedanken machen, wann der Außenanlagenbauer anfängt", sagt Günzel in sein Handy. Lässig lehnt er am Gerüst, während um ihn herum die zukünftigen Filialen von Takko, Quick Schuh und Ernstings Family ein Gesicht bekommen. Das Lager der Drogeriemarktkette Rossmann ist bereits verputzt, Elemente für die Fassaden und die dazu gehörigen Scheiben stehen im Verkaufsraum herum.

Sorge um den Radweg an der Sinn

Unterdessen machen sich einige Brückenauer Gedanken, was aus dem Radweg an der Sinn wird. Die Brücke hinter der ehemaligen Molkerei "Eß" ist gesperrt, zum Teil ist der Weg überbaut worden. "Wir haben den Weg als Sicherheitsmaßnahme abgesperrt", sagt Bauherr Erwin Barth. Der Unternehmer aus Kürnach bei Würzburg ist für den Bau des Fachmarktzentrums verantwortlich. Sobald die Arbeiten abgeschlossen seien, werde der Weg wieder freigegeben, sagt Barth.

Auch der Stadtrat diskutierte schon über den Radweg. Die überbaute Ecke wird neu gestaltet werden, die Verbindung zur Brücke bleibt. Ende Oktober will Barth die Räume an die Mieter übergeben. Vermutlich könne die Einweihung Ende November gefeiert werden, schätzt er. Barth investiert nach eigenen Angaben "weit über drei Millionen Euro" in das Projekt. Die Stadt erhofft sich - gerade durch die Ansiedlung einer Drogerie - neue Impulse für die Innenstadt.

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