Motten
Straßenbau

Bei Mottens Ortsdurchfahrts-Feier für Geduld der Bürger gedankt

15 Jahre haben die Mottener auf den Baubeginn gewartet, ein Jahr lang war ihr Ort eine Großbaustelle. Jetzt ist die 2,3 Millionen Euro teure Ortsdurchfahrt im Zuge der B 27 fertig. Das haben die Mottener am Sonntag ausgiebig gefeiert.
Artikel drucken Artikel einbetten
Sie feierten im Wäldchen am Fuldaer Kreuz die Straßenfreigabe (von links): Landtagsabgeordneter Sandro Kirchner, Landrat Thomas Bold, Pfarrer Michael Krammer, Mottens 2. Bürgermeisterin Ute Becker, Bürgermeister Jochen Vogel, ehemaliger Landtagsabgeordneter Robert Kiesel und ehemaliger Bürgermeister Karl Will.  Foto: Volker Nies
Sie feierten im Wäldchen am Fuldaer Kreuz die Straßenfreigabe (von links): Landtagsabgeordneter Sandro Kirchner, Landrat Thomas Bold, Pfarrer Michael Krammer, Mottens 2. Bürgermeisterin Ute Becker, Bürgermeister Jochen Vogel, ehemaliger Landtagsabgeordneter Robert Kiesel und ehemaliger Bürgermeister Karl Will. Foto: Volker Nies
Schon 2002 habe ihm sein Vorgänger Karl Will (CSU) erklärt, der Beginn der Baumaßnahme stehe unmittelbar bevor, berichtete Bürgermeister Jochen Vogel (CSU). Erst 2014 hätten die Arbeiten dann begonnen.


Teststrecken-Schlaglöcher

Die Zustände vor und während der Baumaßnahme schilderte Vogel lebhaft: Bis zur Erneuerung habe die Straße so viele Schlaglöcher gehabt, dass sie jeder Teststrecke von Autoherstellern in den Schatten gestellt habe. "Das zeigt: Die Straße ist kein Luxus, sondern dringend notwendig gewesen", sagte er. Während der Bauarbeiten hätten in Motten zeitweise mehr Ampeln gestanden als in Fulda, sagte der Bürgermeister augenzwinkernd.

Als die Mottener dann gesehen hätten, wie schön die Straße wird, sei die Vorfreude größer gewesen als der Ärger über Staub und Lärm. Vogel dankte den Anliegern für ihre Geduld und dafür, dass viele die Erneuerung der Ortsdurchfahrt nutzten, um auch ihre Hofeinfahrten neu zu gestalten. Der Bürgermeister lobte die hohe Qualität der Arbeit der Baufirmen und den Einsatz einer ehrenamtlich tätigen Gruppe von Rentnern, die in Motten als "Bauhof Zwo" bekannt sind und entlang der Ortsdurchfahrt Verschönerungsarbeiten leisteten.


Hartnäckiges Festhalten

Vogel dankte Landrat Thomas Bold sowie dem ehemaligen Bürgermeister Karl Will und dem früheren Landtagsabgeordneten Robert Kiesel (alle CSU) für das hartnäckige Festhalten an den Ausbauplänen.
"Manche Bauprojekte dauern etwas länger. Aber dafür werden sie bisweilen auch richtig gut - so wie hier in Motten", gratulierte Landrat Thomas Bold. Er dankte den Anliegern für ihr Verständnis und dem Mottener Bürgermeister Vogel für sein beharrliches Verfolgen der Ausbaupläne.

Bold erinnerte daran, dass der Mottener Gemeinderat einmal morgens, um 7 Uhr, eine Sitzung abgehalten habe, damit Gerhard Eck (CSU), Staatssekretär im Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr, daran teilnehmen konnte. Eck habe die Baupläne entscheidend unterstützt. "Staatssekretär Eck hilft uns oft", lobte Bold.
Pfarrer Michael Krammer gab der neuen Straße und den Menschen, die darauf fahren, seinen kirchlichen Segen. Der eigentliche Festakt fand am Fuldaer Kreuz statt. Am späteren Nachmittag setzten die Mottener die Feier am Dorfplatz fort.


Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren