Platz
Kandidatur

Auflösung ließ sich verhindern

Im dritten Anlauf hat die Freiwillige Feuerwehr Platz endlich einen stellvertretenden Kommandanten gefunden.
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Die Führung ist wieder komplett (von links): Vorsitzender Stephan Gesslein, stellvertretender Kommandant Heiko Heinle, Vorsitzender und Kommandant Gerald Heinle sowie Bürgermeister Alexander Schneider.
Die Führung ist wieder komplett (von links): Vorsitzender Stephan Gesslein, stellvertretender Kommandant Heiko Heinle, Vorsitzender und Kommandant Gerald Heinle sowie Bürgermeister Alexander Schneider.
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Aller guten Dinge sind drei: Im dritten Anlauf hat es endlich geklappt. Die Freiwillige Feuerwehr Platz hat in ihrer Jahreshauptversammlung mit Heiko Heinle endlich einen stellvertretenden Kommandanten gefunden.
Nachdem sich bei der Versammlung im letzten Jahr niemand für die Übernahme des Amtes bereit erklärte, hatte Bürgermeister Alexander Schneider bei der außerordentlichen Versammlung am 15. Januar den stellvertretenden Vorsitzenden Norbert Schmitt zum stellvertretenden Kommandanten der Wehr ernannt. Jemanden zu bestimmen, sei jedoch kein Dauerzustand, sagte Schneider am Abend.


Änderungen im Vorstand

Der Bürgermeister zeigte sich nach der Wahl mehr als erleichtert: "Ich bin einfach nur begeistert", sagte er und verwies darauf, dass die Freiwillige Feuerwehr Platz andernfalls aufgelöst worden wäre. Die zuvor erfolgte Neuwahl des Vereinsvorstands war schnell über die Bühne gegangen.

Gerald Heinle, der zudem Kommandant und Jugendwart der Wehr ist, wurde von den Mitgliedern als Vorsitzender wiedergewählt. Sein Stellvertreter Norbert Schmitt stellte sich nach 27 Jahren Arbeit im Vorstand nicht mehr zur Wahl. Seinen Posten übernahm Stephan Gesslein. Kassier Rudolf Schneider und Schriftführer Horst Bienmüller wurden in ihren Ämtern bestätigt. Vertrauensleute sind jetzt Rainer Kuhn und Marcel Schirmer.
In seinem Rückblick ging Vorsitzender Gerald Heinle auf die beiden Einsätze und Übungen im vergangenen Jahr ein.

Großes Lob gab es für die elf Jugndlichen der Wehr, die unter anderem mit Erfolg am Wissenstest teilgenommen und sich am Volkstrauertag zahlreich an der Kirchenparade beteiligt hatten. Sehr zur Freude auch von Pfarrer Carsten Friedel, der sich für die gute Zusammenarbeit und den engen Kontakt bedankte.


Fortbestand gesichert

Mit den elf Jugendlichen sei der Fortbestand der Wehr mit 31 Aktiven gesichert, sagte Kreisbrandrat Benno Metz in seinem Grußwort. Weil alle Gemeinden ihre Feuerwehren bereits mit den neuen Geräten ausgestattet haben, könne der Wirkbetrieb des Digitalfunks im Landkreis am 2. Januar beginnen.

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