Volkersberg
Diözesanversammlung

Auf dem Volkersberg erleben, was Kolping ausmacht

Das Kolpingwerk im Diözesanverband Würzburg hat seine diesjährige Diözesanversammlung mit 140 Delegierten aus ganz Unterfranken am Volkersberg abgehalten.
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Das neue Bungee-Trampolin ist eine der großen Attraktionen im Kolping-Unterhaltungsangebot. Fotos: Marion Eckert
Das neue Bungee-Trampolin ist eine der großen Attraktionen im Kolping-Unterhaltungsangebot. Fotos: Marion Eckert
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Neben den formalen Regularien wie Rechenschafts-, Finanzbericht und Neuwahlen im Rahmen der Konferenzteile gab es für die Teilnehmer verschiedene Angebote, um die Vielfalt dessen zu erleben, was "Kolping" ausmacht.

"Wir - Kolping erleben" stand über dem "Markt der Möglichkeiten" sowie den angebotenen Workshops. Bunt und lebendig wurden ganz unterschiedliche Kolping-Inhalte präsentiert. Die Delegierten konnten durch die Angebote bummeln, sich Ideen und Anregungen holen, Impulse aufgreifen und Neues kennenlernen, das sie zu Hause in ihren Kolpingsfamilien umsetzen können. So gab es eine Singrunde, Spiele aus alter Zeit, eine Taizé-Oase, die mit Liedern, Texten und Gebeten zum Anhalten und Innehalten einlud.


Das Trampolin stellte sich vor

Die Kolpingjugend stellte sich vor und zeigte, wie verrückt der Alltag eines Jugendleiter sein kann. Talente wurden gesucht, die im Diözesanverband mitmachen wollen, witzige Fotos wurden geschossen, und natürlich wurde die Neuanschaffung, das Bungee-Trampolin, vorgestellt. Das Trampolin kann für verschiedene Gelegenheiten wie Pfarr-, Vereins- oder Sommerfeste ausgeliehen werden.

"Bei diesem Markt der Möglichkeit geht es um die praktische Arbeit in den Kolpingsfamilien", erklärte Sylvia Christ, Diözesanreferentin des Kolpingwerk Würzburg. Ebenso praktisch wurde es in den Workshops, die unter anderem zum Thema Selbstverteidigung und Bewerbungstraining angeboten wurden. Gut besucht war das Thema "Bibliolog - mit der Bibel ins Wort kommen". Dabei geht es darum, die biblischen Geschichten lebendig werden zu lassen und aktiv zu erleben, indem die Teilnehmer in Rollen der jeweiligen Geschichten schlüpfen, so Christ. "Yoga auf dem Stuhl" war eine willkommene Gelegenheit, zur Ruhe zu kommen und durchzuatmen. Schließlich gab es einen Theater- und Smartphone-Workshop, Kooperationsspiele wurden vorgestellt, und eine Gruppe bereitete den abendlichen Gottesdienst vor.


Bezug zum Evangelium

Diesen Gottesdienst, der in der Hauskapelle abgehalten wurde, zelebrierte Diözesanpräses Jens Johanni (Würzburg) mit seinem Amtsvorgänger Pfarrer Stephan Hartmann (Burkardroth), dem ehemaligen Diözesanpräses und Domkapitular em. Hans Herderich, Domkapitular Christoph Warmuth und Diakon Ludwig Wallinger (Alzenau). Auch im Gottesdienst wurde das Thema "Wir - Kolping erleben" aufgegriffen und in Bezug zum Evangelium gesetzt.Die Rechenschaftsberichte bezogen sich auf verschiedene Schwerpunkte, die den Diözesanverband beschäftigen. Vorgestellt wurde die Imagekampagne, um neue Mitglieder auf die Vielfalt und auch das generationenübergreifende Miteinander der Kolpingsfamilien aufmerksam zu machen. Dazu wurden Kolping-Werbeclips gedreht, neue Ausstellungspavillons angeschafft und das schon erwähnte Bungee-Trampolin.


Schwerpunkt Flüchtlingsarbeit

Die Tätigkeiten der Kolping Mainfranken GmbH stellte Geschäftsführer Stefan Bothe dar. Ein Schwerpunkt ist hier die Betreuung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge, für die an mehreren Standorten in der Diözese (Würzburg, Schweinfurt, Mellrichstadt, Münnerstadt und Ochsenfurt) Einrichtungen betrieben werden.
Die Neuwahl brachte an der Spitze keine Veränderung: Diözesanvorsitzende Dorothea Schömig (Güntersleben) und Jochen Karrlein (Schweinfurt) wurden im Amt bestätigt. Stellvertretende Diözesanvorsitzende sind: Rainer Autsch (Opferbaum), Armin Rodenfels (Fechenbach), Martina Schlereth (Schweinfurt), Robert Wengerter (Großwallstadt), Elmar Will (Mellrichstadt) und neu im Amt Achim Gütling (Heustreu).


Anerkennung des Engagements

Alexander Schneider (Hammelburg) schied als stellvertretender Diözesanvorsitzender aus und erhielt für sein Engagement für das Kolpingwerk das Ehrenzeichen des Diözesanverbandes. Ebenfalls mit dem Ehrenzeichen ausgezeichnet wurde die Vorsitzende Dorothea Schömig für 20-jähriges Engagement im Diözesanverband in verschiedenen Funktionen und Ämtern.


Ehrenzeichen

Und schließlich erhielt die Diözesanreferentin Sylvia Christ das Ehrenzeichen für ihren Einsatz im Kolpingwerk.
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