Bad Brückenau
Stadtrat

Bad Brückenau: Kein Adventsmarkt mehr

Der Herbstmarkt steht ab sofort als fester Termin im jährlichen Marktkalender. Die Stadträte stimmen einer Änderung zu. Dafür wird allerdings der Adventsmarkt gestrichen.
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Der Adventsmarkt in Bad Brückenau war einer von vier verkaufsoffenen Sonntagen. Foto: Archiv/ Anja Vorndran
Der Adventsmarkt in Bad Brückenau war einer von vier verkaufsoffenen Sonntagen. Foto: Archiv/ Anja Vorndran

Auf eine Bitte der Werbegemeinschaft hin behandelte der Stadtrat eine Änderung der städtischen Markttermine. Konkret ging es um den mehrheitlichen Wunsch der Einzelhändler, den Herbstmarkt als festen Bestandteil in das Jahresprogramm aufzunehmen. Stattdessen solle der verkaufsoffene Sonntag am Ersten Advent gestrichen werden.

Bisher fand nur dann ein Adventsmarkt statt, wenn der Advent Ende November begann. Fiel der Erste Advent in den Dezember, dann fand stattdessen ein Herbstmarkt sonntags Ende September statt. Damit stehen zukünftig vier feste Termine als verkaufsoffene Sonntage fest. Der variable Termin Herbst- oder Weihnachtsmarkt entfällt. Die Stadträte stimmten dem Beschluss mit 15:1 zu. Adelheid Zimmermann (FDP) verstand die Argumente der Einzelhändler nicht und sprach sich gegen die Änderung aus.

Trinkwasser in Grund- und Mittelschule

Die Verwaltung bestätigte auf Nachfrage von Birgit Poeck-Kleinhenz (PWG), dass jeweils ein Trinkwasserhahn in Grund- und Mittelschule installiert wird. Michael Worschech, Geschäftsleiter der Stadt, führte aus: "Wir haben uns mit dem Gesundheitsamt abgestimmt und uns bewusst gegen einen Wasserspender entschieden." Zwei Gründe führte er dafür an: Zum einen nennt er die Verwendung von Plastik im Zusammenhang mit Trinkwasser als nicht zeitgemäß und zum anderen "haben wir ausgezeichnetes Trinkwasser hier in der Stadt."

Franz Walter (FB) sprach die Situation auf dem Spielplatz am Oberen Ehrenberg an. Er wies darauf hin, dass die im Jahr 2018 abgebaute Rutsche erst nach über einem Jahr im September wieder aufgebaut wurde: "Kann es sein, dass es so lange dauert eine Rutsche zu reparieren?", fragte er. Auch fehle noch ein weiteres Spielgerät, für das Ersatz geplant war. Die Verwaltung bestätigte, dass die Rutsche sehr lange in Reparatur gewesen und das neue Spielgerät bereits bestellt sei. Walter bat um Aufbau des neuen Gerätes im Frühjahr 2020.

Illegale Müllentsorgung

Adelheid Zimmermann informierte sich, ob eine Erweiterung des Sanierungsgebietes auf defizitäre Strukturen im Umfeld der Georgi-Kurhalle möglich wäre. Konkret sprach sie das danebenliegende Hotel Zur Mühle an. Bürgermeisterin Brigitte Meyerdierks (CDU) gab an, "dass es bereits mehrere solcher Anfragen über eine Ausweitung des Sanierungsgebietes in der Vergangenheit gegeben hat." Grundsätzliche könne über eine solche Option nachgedacht werden.

Florian Wildenauer (SPD) sprach die illegale Müllentsorgung an den Glascontainern am Bahnhofsgelände an: "Dort liegt immer noch der Müll rum." Die Bürgermeisterin bestätigte, das Problem gemeldet zu haben. Nach dem Aufbau der fehlenden Elektro-Tankstelle am Georgi-Parkplatz erkundigte sich Emmanuel Fritschka (PWG). Kämmerer Leo Romeis gab bekannt, dass eine neue Ladestation bereits bestellt worden sei. Meyerdierks fügte hinzu, dass aktuell Gespräche zwischen den Stadtwerken und dem Supermarkt Tegut über eine Ladestation auf dem angrenzenden Parkplatz laufen. Das Thema sei allerdings noch nicht abschließend geklärt.

Ein weiteres Ärgernis sprach Birgit Poeck-Kleinhenz (PWG) an: Sie beschwerte sich über die Parksituation vor dem neuen Haus Waldenfels: "Mittlerweile parken die Autofahrer trotz Verbot auf dem Gehweg", sagte sie. Meyerdierks betonte, dass die Verwaltung das Thema noch einmal bei der Polizei ansprechen solle.

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