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Bad Brückenau
Entflohenes Tier

Bad Brückenau: 800-Kilo-Bulle entkommt aus Viehtransporter und muss erschossen werden - Video

Für Aufregung in Bad Brückenau hat am Montagmittag ein entflohener 800-Kilo-Bulle gesorgt: Das Tier konnte aus einem Viehtransporter flüchten und musste letztendlich von einem Jäger erschossen werden.
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Entlaufener Bulle durch Jagdpächter erschossen: Ein Jungbulle, der bei einem Ampelstopp aus einem Viehanhänger ausgebrochen war, hielt Bad Brückenau (Landkreis Bad Kissingen) am Montag (17. Februar 2020) kurz vor Mittag in Atem. Ein hinzugerufener Jagdpächter tötete das Tier auf einer Wiese außerhalb der Wohnbebauung oberhalb der Stadt, berichtet die Polizei Bad Brückenau.

Vor gut einem Monat hatte sich in Mittelfranken ein ähnlicher Vorfall ereignet. Weil eine entlaufene Kuh nicht eingefangen werden konnte, musste ein Polizist schließlich zur Waffe greifen.

Bulle büxt aus und spaziert durch Innenstadt: Autofahrer benachrichtigt Polizei

Um 11.46 Uhr erreichte die örtliche Polizeiinspektion die Mitteilung eines Autofahrers, dass ein Bulle im Bereich des Krankenhauses in der Bahnhofstraße laufe. Wie der Bayerische Rundfunk berichtet, soll sich ein Autofahrer mit den Worten "Ich möchte vorausschicken, dass ich nicht betrunken bin" per Telefon bei der Polizei gemeldet haben. Die Bad Brückenauer Inspektion rückte sofort mit mehreren Streifen aus, um das Tier einzufangen und den gefährdeten Bereich abzusperren. Das stark verängstigte Tier einzufangen, war jedoch nicht möglich. Brisant war vor allem die Tatsache, dass in einer nahe gelegenen Grundschule gerade die Schule endete und der Bulle in Richtung Krankenhaus davonlief.

Der rund 800 Kilogramm schwere Bulle lief über die Jahnstraße in Richtung Fichtestraße und verließ den bebauten Bereich. Er konnte auf einer Wiese oberhalb der Stadt in Schach gehalten werden, bis ein verständigter Jagdpächter und ein Tierarzt eintrafen. Der aufgeregte Bulle habe allerdings so unter Adrenalin gestanden, dass eine Betäubung des Tieres nicht möglich war. Das Jungrind wurde aus Sicherheitsgründen erschossen.

Ein vom Einsatzleiter gleich zu Beginn des Einsatzes georderter Gewehrschütze der Operativen Ergänzungsdienste aus Schweinfurt musste nicht mehr eingreifen. Während des gesamten Einsatzes waren keine Passanten oder Unbeteiligte einer Gefahr ausgesetzt, betonte die Polizei. Der Einsatz war nach nur 30 Minuten beendet.

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