Stangenroth
Vereinsleben

Auf der Suche nach dem richtigen Namen der Kapelle

Die Pflege der "Heimkehrerkapelle" in Stangenroth ist ein Anliegen der Soldaten- und Reservistenkameradschaft. Das strich auch Vorsitzender Matthias Kleinhenz in der Jahresversammlung heraus.
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Neu gewählt wurde der Vorstand der Stangenrother Soldaten- und Reservistenkameradschaft (von links): Norbert Kleinhenz, Matthias Kleinhenz, Christian Metz und Michael Kessler. Foto: Ernst Dettmer
Neu gewählt wurde der Vorstand der Stangenrother Soldaten- und Reservistenkameradschaft (von links): Norbert Kleinhenz, Matthias Kleinhenz, Christian Metz und Michael Kessler. Foto: Ernst Dettmer
"Wir haben im vergangenen Jahr die Rabatten an den Kreuzwegstationen abgebaut und Boden eingefahren, damit der Rasen bis an die Stationen reicht. Dies wird uns die Pflege enorm erleichtern."

Starker Unkrautwuchs hatte die angrenzenden Wege befallen. Auch wurden die Bäume am mittleren Weg entfernt, um eine freie Sicht auf die Kapelle zu erreichen. Ganz sicher ist man sich im Verein nicht, was den Namen der Kapelle betrifft. Der vorhergehende Vorsitzende Berthold Kleinhenz ließ das Namensschild "Heimkehrerkapelle" über der Tür anbringen, aber das Vorgängerkapellchen der 1945/46 erbauten Kapelle am "Oberbacher Weg" hieß "Sieben-Schmerzen-Kapelle". Laut Ortschronik wurde das "recht verfallene Kapellchen" erneuert "zum Dank für die Verschonung des Dorfes vor einer Zerstörung und auch zum Dank für die Heimkehr vieler Soldaten". Der Verein will herausbekommen, welcher Name zutreffend ist und ein Schild anbringen lassen.

Toilettenanlage repariert

Die Toilettenanlage in der alten Schule in Stangenroth musste repariert werden. Da der Soldatenverein dort sein Vereinsheim unterhält, hat er das Projekt in die Hand genommen: Er installierte Wasser- und Stromleitungen, setzte Spülkästen und Waschbecken und baute Ständerwände auf. Neu im Vereinsheim wird auch die nun regelmäßige Bewirtung mit "Weck und Würstchen" sein.

Vorsitzender Kleinhenz bedauerte, dass bei den Feierlichkeiten zum Volkstrauertag kein Gottesdienst stattfand. "Aber ich bin der Meinung, dass es richtig und wichtig ist, die Totenehrung durchzuführen, auch wenn keine heilige Messe gehalten werden kann." Kleinhenz berichtete in seinem Jahresrückblick von Schulschieß- und Wertungsübungen, von einer Kar-te-/ Kompass-Ausbildung mit Orientierungsmarsch und Teilnahmen an den örtlichen Veranstaltungen. Ein Schwerpunkt in diesem Jahr soll die Reinigung des Kriegerdenkmals und der umfassenden Mauern sein.

"Wie sieht es mit Nachwuchs aus", fragte Mitglied Robert Hammer, " gibt es noch Reservisten?" Kleinhenz will keine neue Schützengruppe mehr ins Leben rufen, da er kaum noch mit Nachwuchs rechne. Hammer, auch Mitglied im Schützenverein, schlug vor, langfristig an eine Fusion mit der Schießabteilung des Schützenvereins zu denken, da dort das Mitgliederinteresse zurückgehe.

Neu gewählt wurde der Vorstand: Vorsitzender ist Matthias Kleinhenz, sein Stellvertreter Michael Kessler, Kassierer Norbert Kleinhenz und Schriftführer Christian Metz.


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