Nüdlingen
Geburtstag

Am Neujahrstag hat Pfarrer Dominik Kesina Geburtstag

Pfarrer Dominik Kesina wird am 1. Januar 70.
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Pfarrer Dominik Kesina mit einer Urkunde des Papstes, die er zu seinem 40. Priesterjubiläum im Jahr 2018 bekommen hat. Foto: Archiv/Arthur Stollberger
Pfarrer Dominik Kesina mit einer Urkunde des Papstes, die er zu seinem 40. Priesterjubiläum im Jahr 2018 bekommen hat. Foto: Archiv/Arthur Stollberger

Am Neujahrstag feiert die Kirchengemeinde den Geburtstag ihres Pfarrers. Dominik Kesina wird 70.

Kesina wurde in Vid bei Metkovic in Kroatien geboren. Mit seinen sechs Geschwistern erlebte er eine glückliche Kindheit, die von seinem religiösen Elternhaus geprägt war. Nach dem Besuch der Grund- und Hauptschule wechselte er 1964 ans Gymnasium des Priesterseminars in Split, wo er bis 1974 studierte.

Von 1975 bis 1977 absolvierte Kesina als Diakon ein Praktikum bei der Kroatisch-Katholischen Mission in Hagen. Danach folgte das personalpraktische Jahr am Priesterseminar iu Split. In der dortigen Pfarrkirche Heilig Kreuz empfing Kesina am 25. Juni 1978 das Sakrament der Priesterweihe.

Nach seiner Tätigkeit in mehreren kroatischen Gemeinden arbeitete er ab Dezember 1998 im Bistum Würzburg seelsorgerisch. So wurde Kesina von 1999 bis 2001 in Sulzthal eingesetzt. Danach wurde er Priester in Nüdlingen und Haard, wo er bis heute wirkt.

Im Jahr 2018 feierte Kesina sein 40. Priesterjubiläum. Die Glückwünsche zu dem damaligen Anlass drückten die hohe Wertschätzung aus, die er allseits genießt.

"Sie leben Ökumene", sagte damals Bürgermeister Harald Hofmann. Der Pfarrer habe sich 2015 und 2016 sehr für die Flüchtlinge engagiert.

Die Ökumene sei ihm sehr wichtig, betonte der katholische Geistliche. Mit dem evangelischen Pfarrer Philipp Klein seien zahlreiche ökumenische Aktionen organisiert worden. Als Beispiele nannte er Kinderbibeltage, ökumenische Andachten im Naturfriedhof sowie ökumenische Gottesdienste am Buß- und Bettag. Dass es in Kroatien Menschen gibt, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, sei der Ansporn für die "Kroatien Hilfe" gewesen.

Bereits zum elften Mal will Pfarrer Kesina im Jahr 2019 die Nüdlinger Wallfahrt antreten. "Die Wallfahrt ist für mich eine besondere Freude. Es ist ein besonderes Erlebnis, wenn man mit etwa 120 Pilgern unterwegs ist, da spürt man, dass Gott dabei ist", erklärt der Nüdlinger Pfarrer. Er werde die Wallfahrt weiterhin begleiten, so lange er körperlich dazu in der Lage sei.

Eine Würdigung findet auch der stete Einsatz für die beiden Kindergärten der Gemeinde und das erfolgreiche Miteinander zwischen Kirche und Gemeinde.

Bei der "schönsten Nebensache der Welt", dem Fußball, sei der Pfarrer ein glühender Fan, der auch die örtlichen Verein TSV Nüdlingen und SpVgg Haard anfeuere. "Alle Vereine in Nüdlingen und Haard liegen mir am Herzen", erklärt der Geistliche.

"Die Tätigkeit in Nüdlingen war für mich eine Super-Zeit. Ich bin froh, dass ich nach Nüdlingen gekommen bin", sagt Kesina. Wenn es gelegentlich einmal Meinungsverschiedenheiten gegeben habe, so seien diese stets im Geiste der Toleranz gelöst worden.

"Wenn ich im Oktober 2019 in Pension gehe, werde ich mich nach Möglichkeit weiter für die Gläubigen in den Pfarrgemeinden Nüdlingen und Haard kümmern", betont der Pfarrer. Er verweist auf die derzeitige Diskussion im Hinblick auf die Neugestaltung der Pfarreien im Bistum Würzburg. Die vorgesehenen und umfangreichen Veränderungen seien, was den Zeitpunkt des Inkrafttretens betrifft, noch nicht abzusehen.

Kesina ist für die zahlreichen Helfer in der Pfarrei dabkbar, insbesondere für Liturgieleiterin Margot Freidhof, den Organisten Wolfgang Seufert, für alle Mitglieder der Pfarrgemeinderäte in Nüdlingen und Haard, und die Kirchenverwaltung. Der Pfarrer erwähnt auch Bürgermeister Harald Hofmann und dessen Stellvertreter Edgar Thomas und Stephan Schmitt, seine bisherigen Sekretärinnen Irmtraud Höfler und Melanie Höfler sowie alle Angehörigen der Pfarrei und alle Angehörigen von Vereinen. Am Neujahrstag findet im Anschluss an den Festgottesdienst im Gastronomieraum der Alten Schule ein Stehempfang aus Anlass des 70. Geburtstags von Pfarrer Dominik Kesina.

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