Arnshausen
Zeugen gesucht

Wildernder Hund reißt Rehbock in Arnshausen

In einem Garten in Arnshausen hat ein wildernder Hund einen Rehbock gerissen. Die Polizei musste das schwer verletzte Tier erschießen.
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Symbolfoto: Matthias Hoch
Symbolfoto: Matthias Hoch
Ein Anwohner des Haarder Weges in Arnshausen meldete der Polizei am Donnerstag, gegen 10.20 Uhr, dass in seinem Garten ein großer, schwarzer, langhaariger Hund ein Reh gejagt habe. Wie die Polizei mitteilt, habe er den Hund unter großen Schwierigkeiten vertreiben können. Das Reh sei hingegen schwer verletzt zurück geblieben.

Bei Eintreffen der Polizei lag der Rehbock am Boden des eingezäunten Grundstückes und raffte sich auf, als er die Beamten
bemerkte. Das Tier blutete jedoch stark am Hals und an der rechten Schulter und konnte sich kaum auf den Beinen halten. Ein Teil seines Gehörns war ebenfalls abgebrochen.

Tier ist vermutlich Wiederholungstäter


Aufgrund der schweren Verletzungen musste einer der Beamten das Tier mit einem Schuss aus der Dienstpistole von seinem Leiden erlösen. Von den Verletzungen her geht die Polizei davon aus, dass es sich bei dem wildernden Hund nicht um einen Ersttäter handelt, da er den Rehbock am Hals und im vorderen Bereich des Körpers gepackt hatte.

Ein in dieser Richtung unerfahrener Hund wird das flüchtende Tier immer im hinteren Bereich des Körpers verletzen. Nachdem in Bad Kissingen größere Hunde nicht unangeleint ausgeführt werden dürfen, versucht nun die Polizei den Hundehalter zu ermitteln.

Die Polizei sucht Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und Hinweise auf den Hund beziehungsweise dessen Eigentümer geben können. Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei in Bad Kissingen unter der Telefonnummer 0971/7149-0 in Verbindung zu setzen. pol

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