Stangenroth
Glaube

Wallfahrer haben alle dasselbe Ziel

Bei der Wallfahrt geht es darum, Impulse für den Alltag zu gewinnen. Jetzt haben sich die Stangenrother auf den Weg zum Kreuzberg gemacht.
Artikel drucken Artikel einbetten
Nach dem Schluss-Segen am Freialtar traten die Stangenrother Wallfahrer den Rückweg an. Foto: Berthold Kleinhenz
Nach dem Schluss-Segen am Freialtar traten die Stangenrother Wallfahrer den Rückweg an. Foto: Berthold Kleinhenz
Die Lieder und Gebetstexte sind auf die Sorgen und Probleme der Menschen ausgerichtet, wie Wallfahrer und Vorbeter Jürgen Schmitt sagt. "Viele Wallfahrer hoffen durch die Kraft des Gebetes auf ein erträgliches Leben, einige beten auch für die Erhaltung ihres Arbeitsplatzes." Insgesamt 65 Gläubige der Pfarrei St. Sebastian Stangenroth sind am vergangenen Sonntag in aller Herrgotts Frühe zur 13 Kilometer langen Wallfahrt zum Kreuzberg aufgebrochen.

"Für manch einen ist es auch eine sportliche Herausforderung", erklärt Jürgen Schmitt weiter. "Im Vordergrund steht aber immer das religiöse und die unmittelbare Erfahrung."

Ehrungen

Die Pilgerroute führte auch in diesem Jahr wieder über Gefäll nach Waldberg, wo heuer zum zweiten Mal die Rast im Wallfahrerzentrum stattfand. Nach dem so genannten "Kniebrecher" war das schwierigste Stück geschafft.
Das war der Zeitpunkt, an dem Manuel Wehner für seine zehnte Teilnahme geehrt wurde. Anschließend wurde dem langjährigen Fahrer des Begleitfahrzeuges, Walter Metz, der im Frühjahr unerwartet gestorben ist, mit einer Schweigeminute gedacht.

Um 9.15 Uhr erreichten die Wallfahrer ihr Ziel und wurden vom Guardian Pater Martin Domogolla am Freialtar empfangen. Gemeinsam zogen die Gläubigen mit weiteren Teilnehmern aus dem Ort, die mit dem Auto gekommen waren, in die Klosterkirche ein und feierten das Wallfahrtsamt, das ebenfalls von Pater Martin zelebriert und vom Musikverein Stangenroth musikalisch umrahmt wurde. Der Geistliche zeigte sich erfreut, so viele Jugendliche in den Reihen der Musikkapelle zu sehen.

Gegen 16.30 Uhr waren die Wallfahrer in Stangenroth zurück. Pfarrer Daniel Jany sagte, er hoffe, dass die Impulse der Wallfahrt den Teilnehmern auch im Alltag helfen mögen.

"Mir hat es in diesem Jahr wieder sehr gut gefallen. Das Wetter hat gehalten und alles war wieder sehr gut organisiert", lautete das Fazit von Wallfahrer und Vorbeter Jürgen Schmitt nach der Rückkehr. "Alt und Jung läuft hier mit, es ist immer wieder schön, wenn man sich mit einem gemeinsamen Ziel auf den Weg macht." red
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren