Waldfenster

Waldfensterer Ferienkinder üben sich in "Erster Hilfe"

Verband anlegen, Notruf absetzen, stabile Seitenlage: Beim Ferienprogramm in Waldfenster lernen die Kinder im Spiel, worauf es im Notfall ankommt.
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Pflaster und Verband wollen fachgerecht angelegt werden - die Ferienkinder aus Waldfenster wissen jetzt, wie es richtig geht. Zum ersten Mal fand das Ferienprogramm "Erste Hilfe für Kinder" statt.  Fotos: Björn Hein
Pflaster und Verband wollen fachgerecht angelegt werden - die Ferienkinder aus Waldfenster wissen jetzt, wie es richtig geht. Zum ersten Mal fand das Ferienprogramm "Erste Hilfe für Kinder" statt. Fotos: Björn Hein
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Konzentriert hören die Kinder Annika Schultheis zu. Sie und Laura Manger erklären gerade, wie man einen Verband richtig anlegt. Mit großem Interesse versuchen es die Kinder nun selbst: auf spielerische Art und Weise wird ihnen beim Ferienprogramm "Erste Hilfe für Kinder" vermittelt, wie man sich bei Notfällen verhält. Sie erleben, dass man solchen Situationen nicht hilflos ausgeliefert sein muss.


"Dieser Ferienprogrammpunkt findet erstmals statt, und wir sind sehr erfreut darüber, wie groß die Resonanz ist", sagt Manuel Vorndran, Assistent der Kreisgeschäftsführung im Kreisverband des Roten Kreuzes in Bad Kissingen. Gleichzeitig ist er auch stellvertretender Vorsitzender des TSV Waldfenster: "Da bot es sich an, dass wir das Vereinsheim für die Veranstaltung nutzen", so Vorndran. Während Laura Manger und Annika Schultheis den Kindern die Grundlagen der Ersten Hilfe erklären, ist auf dem Hof größeres Gerät zu sehen.


Der Star: das Motorrad

Ein komplett eingerichteter Rettungswagen, ein Rot-Kreuz-Motorrad sowie das "HvO"-Auto der lokalen Bereitschaftsgruppe "Helfer vor Ort" aus Burkardroth. "Heute sind die Kinder die Helfer vor Ort", freut sich Ariel Karwacki, der ebenfalls im Roten Kreuz aktiv ist. "Wir wollen durch das Ferienprogramm den Kindern auch die Angst vor den Rettungswagen nehmen, indem wir ihnen die Arbeit der Sanitäter erklärten", sagt Manuel Vorndran. Gleichzeitig wolle man aber auch zeigen, dass es nicht allzu schwer ist, Verbände und Pflaster anzulegen. Oder eine Person in die stabile Seitenlage zu bringen.


"Entscheidende Minuten"

"Ebenso erklären wir, wie man einen Notruf absetzt", sagt Ariel Karwacki. Denn hier kommt es auf die entscheidenden Minuten an, und je präziser die Ersthelfer wissen, wie die Situation vor Ort aussieht, desto besser können sie bereits im Vorfeld reagieren.

Die Kinder waren vom Ferienprogramm sichtlich begeistert. Besonders gut kam natürlich an, dass sie den Rettungswagen auch von innen sehen durften. Vor allem das Motorrad war bei den Kindern angesagt. Für die Ferienkinder gab es auch einige Geschenke: Sie bekamen einen Rettungsteddy, eine Teilnahmebestätigung und ein Foto als Erinnerung an diesen besonderen Ferientag. "Die Aktion kam sehr gut an", erklären die Verantwortlichen Manuel Vorndran und Ariel Karwacki unisono.

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