"Wir wechseln uns ab. In einem Jahr richtet der Vereinsring Premich einen Wagen her, im anderen wir", weiß Kirchner. Dabei achtet das Team der Helfer darauf, dass das Thema, dem sich der Wagen widmet, ein aktuelles ist. Geschehnisse der Marktgemeinde werden aufs Korn genommen. Und in diesem Jahr? "Wir haben mit unserem Wagen das aktuellste Thema in der Marktgemeinde aufgegriffen", sagt Klaus Kirchner mit einem Schmunzeln. Elmar Schmitt, der Vorsitzende des Feuerwehrvereins Burkardroth, ergänzt, dass in diesem Jahr rund sechs Mann beim Faschingswagenbau mithelfen, insgesamt habe man rund 30 Stunden Arbeit hineingesteckt. "Die Kosten halten sich in Grenzen und für den ,harten Kern', der in jedem Jahr dabei ist, ist es immer eine Mordsgaudi", erzählt Schmitt.

Trotz aller Faschingslaune haben die Wagenbauer auch mit Problemen zu kämpfen. "Das schlimmste in diesem Jahr war die Kälte. Wenn man bei minus 18 Grad Celsius in einer Gerätehalle die Aufbauten macht, dann ist das schon nicht mehr lustig", sagt Kirchner. Doch trotz kalter Hände haben alle weitergemacht Zum Streichen kam der Wagen in das Feuerwehrhaus, wo die Temperaturen angenehmer waren.

Die Feuerwehrleute beteiligen sich am Sonntag, 19. Februar, am Faschingszug in Burkardroth und am Montag, 20. Februar, am Umzug in Stangenroth. In Burkardroth startet der Zug um 13.30 Uhr, das Ende ist gegen 15 Uhr geplant. Anschließend werden die Narren im Feuerwehrhaus verköstigt, wo sie bei Kaffee und Kuchen den Nachmittag ausklingen lassen.