Bad Kissingen
Abschied

Vom Lehrling zum Chef der Produktion

42 Jahre war Herbert Kreile in der Metzgerei Faber in Bad Kissingen beschäftigt. Jetzt wurde er in den Ruhestand verabschiedet.
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Senior-Chef Bernd Faber (links) und Geschäftsführer Thomas Faber verabschiedeten Herbert Kreile (Mitte) in den Ruhestand.  Foto: privat
Senior-Chef Bernd Faber (links) und Geschäftsführer Thomas Faber verabschiedeten Herbert Kreile (Mitte) in den Ruhestand. Foto: privat
"Es ist schon etwas besonderes einen solch langjährigen und treuen Mitarbeiter in den wohlverdienten Ruhestand zu verabschieden", sagte Thomas Faber, der Geschäftsführer des gleichnamigen Unternehmens und damit der dritte Chef des heute 63-jährigen Herbert Kreile aus Platz.

Begonnen hat der seine Lehre, wie er noch genau weiß, am 1. Juli 1971 bei Karl Faber - und das bei einem Lohn von netto 140 Mark pro Monat.
Viel erreicht hat er bis heute im Bad Kissinger Traditionsbetrieb auch zusammen mit Gretl und Bernd Faber, die sich mit einer Dankesrede bei einem der langjährigsten Mitarbeiter des Betriebes verabschiedeten. Er leitete in den vergangenen Jahren, zunächst mit Wolfgang Schmitz, der 2009 in Ruhestand ging, verantwortlich die Produktion in der Metzgerei. Herbert Kreile sorgte somit für die, erstklassige Qualität aus dem Hause Faber.

"Jetzt sind die Jungen dran"

Er wünsche sich einen Abschied mit nicht "allzu viel Aufsehen". Dennoch ließ es sich Familie Faber nicht nehmen, mit einer kleinen Feierstunde danke zu sagen für Treue und Einsatz in den vergangenen 42 Jahren.

"Wir sind froh und auch ein wenig stolz so viele langjährige Mitarbeiter in unseren Unternehmen zu haben und mit einer durchschnittlichen Betriebszugehörigkeit von mehr als zwölf Jahren und geringer Fluktuation deutlich über dem Mittelwert vergleichbarer Betriebe zu liegen", so Thomas Faber. In den vergangenen Jahren konnte man bei Faber einige Arbeitsplätze erschaffen, was für diese Branche in Bad Kissingen allgemein als eher schwierig gelte.

"Nun sind die Jungen dran", so Herbert Kreile. Er meinte damit seinen Nachfolger, Metzgermeister Florian Stein (23), der sich bereits seit mehr als zwei Jahren im Windschatten des "alten Hasen" alles Wissenswerte, Tipps und Tricks rund um die Herstellung der Spezialitäten abgeschaut hat.

































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