Bad Kissingen

Viel Wildwuchs auf Kissingens Kapellenfriedhof beseitigt

Beim 18. Einsatz für den Bad Kissinger Kapellenfriedhof waren von den zwölf ehrenamtlichen Pflegern erstmals zehn im Einsatz.
Artikel drucken Artikel einbetten
Nach Abschluss der Arbeiten stellten sich die Helfer am Grab Diruf zu einem Gruppenfoto.  Foto: Werner Eberth
Nach Abschluss der Arbeiten stellten sich die Helfer am Grab Diruf zu einem Gruppenfoto. Foto: Werner Eberth
Entsprechend groß waren am Schluss zwei stattliche Berge von pflanzlichem Abfall.

Der Haupteinsatzpunkt waren zwei Gruftgräber an der westlichen Nordmauer, die Gräber Dr. Diruf und Ströhlein. An dem Grab der Familie Diruf hatte die Stadtgärtnerei bereits Wildwuchs beseitigt. Die Helfer schnitten die beiden Buchsbüsche zurück, da sie einen Blick auf die unteren Grabinschriften verdeckten.
Außerdem wurde die Grenze zum Nachbargrab Ströhlein freigelegt. Mit dem Denkmal für Hofrat Dr. Oskar Diruf aus der Hand des Bildhauers Michael Arnold, der auch die "Trauernde Germania" geschaffen hat, ist dieses Familiengrab wohl der wertvollste des ganzen Friedhofs. Am Grab Ströhlein war die Grabbeschriftung nur noch in der Mitte, verdeckt durch hochgewucherte Nadelbäume, vom Weg aus zu erkennen. Die Nadelbäume wurden kurzerhand gefällt, das hartnäckige Efeu mit viel Aufwand beseitigt.

Eine andere Gruppe war nördlich der Kapelle in gleichem Sinn tätig und schnitt die dort teilweise fast zugewachsenen Gräber frei. Auch hier wurden große Seitenäste abgesägt. Alle Gräber an der Nordseite der Kapelle sind damit freigelegt. Stadträtin Dr. Gudrun Heil-Franke, die wegen eines Stadttermins erst später kam, nahm sich Gräber an der Ostmauer vor. Nach etwa eineinhalb Stunden war viel bewegt. Man einigte sich für Abschlussarbeiten auf einen noch festzulegenden Termin im November.

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren