Gräf engagiert sich seit über 20 Jahren im kommunalpolitischen, wirtschaftlichen und sozialen Bereich. Neben seiner Funktion als Leitender Rechtsdirektor der Stadt Bad Kissingen war Gräf von 1984 bis 2008 Kreisrat (CSU) und von 1990 bis 2008 stellvertretender Landrat.
Die Stärkung der Kurorte und des Gesundheitstourismus seien Schwerpunkt seiner Arbeit gewesen, aber auch der Regionalplan trage Gräfs Handschrift.
Gräf wirkte in vielen Ehrenämtern. So seit 1975 im Arbeitskreis der Staatsbäder im Deutschen Städte- und Gemeindebund sowie nahezu ebenso lang im Vorstand beziehungsweise Ausschuss des Verbandes Deutsche Heilbrunnen. Er übernahm von 1994 bis 2004 Verantwortung als ständiger Vertreter des Kreises im Verwaltungsrat der St. Elisabeth Krankenhaus GmbH, war von 1979 bis 2005 Vorstandsmitglied oder Beirat der AOK Schweinfurt, Justiziar des Rotkreuz-Kreisverbandes (1979 bis 2006) und des Rhönklubs Bad Kissingen (seit 1976).

In vielen Vereinen und Verbänden


Ebenfalls seit 1976 ist Gräf Mitglied der Kirchenverwaltung der Pfarrei Herz Jesu sowie Vorstandsmitglied oder geschäftsführender Vorsitzender der Forbach-Stiftung Bad Kissingen (seit 1994). Darüber hinaus gehört er seit 1999 dem Gesellschaftsrat des Universitätsbundes Würzburg an. Auch in der Boxberg-Stiftung ist er im Vorstand. Nach jahrzehntelanger Tätigkeit als stellvertretender CSU-Orts- und -Kreisvorsitzender hat er 2007 die Leitung der CSU-Senioren Union im Kreisverband übernommen.
Joachim Galuska, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, war 1990 Mitbegründer der Fachklinik "Heiligenfeld". Das Konzept mit dem ganzheitlichen Menschenbild sei gekennzeichnet durch Integration der Patienten in die therapeutische Gemeinschaft, menschengerechte Architektur, bewusste ökologische Ernährung, individuelles Therapieangebot, Möglichkeiten der Meditation sowie Einbindung in das soziale Umfeld.
Durch die Bereitstellung eines spezifischen Therapieangebots für Menschen mit spirituellen und religiösen Problemen habe Galuska einen wichtigen Beitrag für das Gesundheitswesen geleistet. Auch habe er an Arbeitsgemeinschaften zur Förderung der Qualität von Gesundheitseinrichtungen teilgenommen. "Die Klinik hat internationale Geltung erlangt", sagte Eck.
Durch die Übernahme mehrerer Hotels und Sanatorien seien die "Heiligenfeld"-Kliniken von 43 auf 500 Betten ausgebaut worden. Durch diese Einrichtungen konnte ein "wirtschaftlich bedeutendes Zeichen für die Gesundheitsregion, den Bäder-, Kur- und Fremdenverkehrslandkreis gesetzt" werden.
Galuskas war außerdem Sprecher der von ihm mitgegründeten Direktorenkonferenz Psychotherapeutische Medizin in Bayern und wirkt als Mitglied in Fachgesellschaften. Er war Mitbegründer des SEN Deutschland und vier Jahre lang zweiter Bundesvorsitzender. "Zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen belegen Ihre hohe Reputation auf diesem Gebiet", sagte Eck.