Bad Bocklet
Quellentage

Und niemals versiegt die Quelle

Der Wettergott hatte es mit den Quellentagen in diesem Jahr nicht sonderlich gut gemeint. Die Eröffnung musste wegen des kalten und regnerischen Wetters in den Kursaal verlegt werden, der Auftritt der historischen Persönlichkeiten von Rondo Historica entfiel, ebenso wie das Maibaum-Aufstellen in der Ortsmitte.
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Um sie drehte sich alles: Die "Stahlquelle" von Bad Bocklet. Fotos: Björn Hein
Um sie drehte sich alles: Die "Stahlquelle" von Bad Bocklet. Fotos: Björn Hein
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Aber Bürgermeister Wolfgang Back (CSU) konnte selbst an diesem Wetter etwas Gutes finden: "Der Regen gehört auch dazu. Nur so kann die Natur gedeihen und die Quelle im Fluss gehalten werden."
Den ökumenischen Gottesdienst feierten die Besucher gemeinsam mit Gemeindereferentin Ursula Summa, Pfarrerin Christel Mebert und Pfarrer Michael Kubatko.
Für Summa ist es ein Zeichen des Glaubens, dass der Gottesdienst gleichsam die "Eingangstür" zu den Brunnen- und Quellentagen bildet.
Die gesundheitsfördernde Wirkung der Bad Bockleter Quelle sei weithin bekannt. In unserer Zeit werde es aber auch immer wichtiger, Räume zu schaffen, in denen die Seele aufatmen kann. "Wir in Bad Bocklet sind stolz auf die Quelle und ihr Heilwasser" meinte Pfarrer Michael Kubatko.
Nach dem Gottesdienst wurden die Besucher im Kursaal von der Blaskapelle Bad Bocklet unter der Leitung von Arno Holzheimer unterhalten. Diese hatten zuvor auch für die feierliche Umrahmung des Gottesdienstes verantwortlich gezeichnet. Mit Märschen, Polkas und Walzer sorgte sie für gute Stimmung und ließ die Besucher das schlechte Wetter draußen vergessen.



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