Bad Kissingen

Tierkörperbeseitigung neu geregelt

Unterfrankens Tierabfälle werden in den nächsten 20 Jahren weiter in Oberfranken entsorgt.
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Der Bamberger Landrat Johann Kalb und der Bad Kissinger Landrat Thomas Bold unterzeichneten die Vereinbarung. Foto: Rudolf Mader
Der Bamberger Landrat Johann Kalb und der Bad Kissinger Landrat Thomas Bold unterzeichneten die Vereinbarung. Foto: Rudolf Mader
Die Zweckverbände "Tierkörperbeseitigung Nordbayern" und "Tierkörperverwertung Unterfranken" haben eine Vereinbarung über die Verarbeitung von tierischen Nebenprodukten (Tierkörper und Schlachtabfälle) getroffen. Die Verbandsvorsitzenden, der Bad Kissinger Landrat Thomas Bold (Tierkörperverwertung Unterfranken) und der Bamberger Landrat Johann Kalb (Tierkörperbeseitigung Nordbayern), haben die Zweckvereinbarung jetzt unterzeichnet.
Diese besagt, dass der Zweckverband Tierkörperverwertung Unterfranken (TKVU) die in seinem Gebiet anfallenden tierischen Nebenprodukte im Verarbeitungsbetrieb des Zweckverbandes Tierkörperbeseitigung Nordbayern in Walsdorf (Landkreis Bamberg) entsorgen lässt. Außerdem überträgt der TKVU mit der Vereinbarung auch die Zuständigkeiten für die Annahme von Abholaufträgen, die Debitorenbuchhaltung, die Erstellung der Gebührenbescheide sowie das Mahnwesen. Die Verbandsversammlungen der beiden Zweckverbände hatten der Vereinbarung jeweils einstimmig zugestimmt. Die Zweckvereinbarung tritt ab 1. Januar 2017 in Kraft und ist zunächst auf eine Dauer von 20 Jahren angelegt.
In Walsdorf können somit weiterhin jährlich circa 6500 Tonnen tierischer Nebenprodukte aus Unterfranken verarbeitet werden. Der Betrieb wird damit besser ausgelastet was die Kosten senkt, teilt das Landratsamt Bad Kissingen mit. red
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