Bad Kissingen
Spende

"Tafel" sprintet durch

Lions-Club, Rotary Club und Wirtschaftsjunioren spendieren der "Tafel" ein neues Fahr- zeug für Lieferungen und Abholungen. Jetzt geht einmal rein, wozu sonst zwei Fahrten nötig waren.
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Große Freude bei Spendern und Helfern: Der neue Mercedes-Sprinter für die Kissinger Tafel ist da. Foto: Sigismund von Dobschütz
Große Freude bei Spendern und Helfern: Der neue Mercedes-Sprinter für die Kissinger Tafel ist da. Foto: Sigismund von Dobschütz
Abordnungen des Bad Kissinger Lions-Clubs, vom Rotary Club und den Wirtschaftsjunioren trafen sich am Mittwoch bei der Kissinger Tafel an der ehemaligen Feuerwache. Anlass war die Übergabe eines 60 000 Euro teuren Mercedes-Sprinters für die "Tafel" der Saalestadt. "Das ist ein toller Termin", strahlte Tafel-Vorsitzende Iris Hönig.

"Die größte Hilfe nützt doch nichts, wenn sie nicht dort ankommt, wo sie hingehört", dankte Hönig den drei
Spendern, die sich erstmals gemeinsam für eine gute Sache zusammengeschlossen hatten. "Wir sind stolz, geholfen zu haben", meinte Lions-Clubpräsident Michael Geiger. Das Ziel der "Kissinger Tafel", Hilfsbedürftige zu unterstützen, sei doch deckungsgleich mit dem des Lions-Clubs. Auch Rotary-Präsident Peter Klimt, dessen Amtsvorgänger Ralf Ludewig das Projekt noch angeschoben hatte, lobte: "Das Geld ist bei der Tafel gut angelegt."

Wirtschaftsjunior Andreas Kröckel freute sich noch aus anderem Grund über die gemeinsame Spendenaktion: Die Kissinger Wirtschaftsjunioren hatten sich mit dieser Aktion beim bayerischen Landesverband beworben und den 3. Platz gemacht. "Unser Engagement hat sich für alle gelohnt: Gutes tun, Spaß haben, gewinnen."

Zwölf Kubikmeter gehen rein

Der neue Sprinter sei um die Hälfte größer als der von der "Tafel" bisher genutzte "Vito", erklärte Fachmann Michael Hirt als Vertreter der Mercedes-Niederlassung in Schweinfurt. Der Händler hatte den Spendern einen kräftigen Rabatt auf den Listenpreis gegeben. "Mit der Ladekapazität von zwölf Kubikmetern fahren wir jetzt einmal, wo wir früher zweimal fahren mussten", war Iris Hönig glücklich und lobte die Spender: "Ein solches Engagement findet man nicht überall."
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