Oerlenbach

Strahlende Schüler und Sternstunden in Oerlenbach

Die Mittelschule Oerlenbach verabschiedete festlich 35 Jugendliche, die mit ihren Leistungen glänzten.
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Für 35 Jugendliche endete ihre Zeit an der Mittelschule Oerlenbach. Rektorin Sonja Then (links) zeichnet die beiden Besten aus der M 10, Kathrin Mangold und Olivia Stichler, die je einen Notenschnitt von 1,44 erzielten, aus. Foto: Stefan Geiger
Für 35 Jugendliche endete ihre Zeit an der Mittelschule Oerlenbach. Rektorin Sonja Then (links) zeichnet die beiden Besten aus der M 10, Kathrin Mangold und Olivia Stichler, die je einen Notenschnitt von 1,44 erzielten, aus. Foto: Stefan Geiger
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Für 35 Jugendliche der 9. beziehungsweise 10. Klasse endete ihre Zeit an der Mittelschule Oerlenbach. Die festliche Verabschiedung stand unter dem Leitwort "Sternstunden erleben". Und Sternstunden erlebten alle, da sie tolle Leistungen erzielten und große Anerkennung ernteten.

Traditionell leitete ein Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Burkard die Feier ein. Das Team um Roland Full und Waltraud Schöller begrüßte Schüler, Eltern, Freunde und Lehrer und ließ für alle Sterne der Zukunft aufsteigen. Zentrale Geschichte war die Erzählung von Jakobs Himmelsleiter.


"Himmelstasche" mit Kerze

"Jeder braucht seinen Stern im Leben, jeder kann selber ein Stern sein", so lautete der zuversichtliche Ruf in Liedern und Aktionen, von denen die Segnung der Jugendlichen durch ihre Eltern am Altares besonders berührte. Zum Abschied bekam jeder Schüler eine "Himmelstasche" mit Kerze von den Klassenlehrern in die Hand.
Der offizielle Teil der Feier wurde in der Wilhelm-Hegler-Halle fortgesetzt, wo die Blumenstube Büttner (Oerlenbach) die Bühnendekoration übernommen hatte. Aufbau und Tischschmuck kamen von den Abschlussklassen.
Schulleiterin Sonja Then erinnerte an die intensive Arbeit der vergangenen Jahre, an Schwierigkeiten genauso wie an Erfolge jedes einzelnen, als deren Krönung die insgesamt sehr guten Prüfungsleistungen hervorzuheben seien.


Sehr gute Einzelergebnisse

So erwarben 13 von 15 Schülern den Qualifizierenden Mittelschulabschluss, den Mittleren Schulabschluss der M 10 sogar alle 18 Schüler, mit teilweise sehr guten Einzelergebnissen.

Bürgermeister Franz Kuhn (CSU) und als Vertreter des Elternbeirates, Christian Lenhart, beglückwünschten alle Schüler zu ihren Erfolgen und gaben ihre guten Wünsche für die Zukunft mit auf den Weg.
Besonders lebendig wurde es, als sich die Klassensprecher der beiden Klassen von ihrer Schule und ihren Lehrern verabschiedeten - zum Teil in Gedichtform, zum Teil als Buchstabierung des Wortes "Abschluss". Hier wurden Verbundenheit und ein bisschen Abschiedsschmerz spürbar.

Ähnlich persönlich und herzlich fielen die Reden der Klassenleiter Ulrich Müller (9) und Christina Belting (M 10) aus, die ihren Schülern nicht nur einen Blick in die vergangenen Jahre mit allen Erlebnissen, Problemen und Erfolgen gaben, sondern sich mit ihnen auch über die hervorragenden Leistungen in den Abschlussprüfungen freuten.


Beste ausgezeichnet

Für herausragende Prüfungsergebnisse und Abschlussnoten wurden als Beste aus der 9. Klasse Nino Regine (Quali - Schnitt 1,83), Simon Seidl (1,88), Alena Hey und Natalia Kurowka (beide 2,00) sowie aus der 10. Klasse Kathrin Mangold, Olivia Stichler (beide 1,44), Dimitrios Koutras und Janine Pfeuffer (beide 1,56) ausgezeichnet. Sie erhielten von Gemeinde und örtlichen Geldinstituten als Anerkennung Gutscheine. Der Elternbeirat belohnte alle Schüler mit einem kleinen Präsent zur Erinnerung, ehe Rektorin und Klassenleiter die Zeugnisse überreichten.


Viele Gespräche

Beiträge aus der Grundschule umrahmten die Feier und lockerten den Abend mit Schwung und Enthusiasmus wie WIM-Projekt der 1. Klassen sowie die 3. und 4. Klassen mit Gesang und Boomwackers auf.
Wie immer war der Tanz der Ganztagesschule, geleitet von Silke Zänglein, krönender Höhepunkt.
Nach der Feierstunde stärkten sich Eltern, Lehrer, Gäste und Schüler an einem warmen Buffet. Für Getränke hatte der Elternbeirat gesorgt.

Der Abend klang mit vielen Gesprächen, persönlichen Dankesworten, Erinnerungsfotos und einem gehörigen Schuss Wehmut aus.

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