Die noch sehr vorläufigen Pläne stellte Matthias Lowin vor. Sie lassen noch viele Fragen offen. Oberbürgermeister Kay Blankenburg (SPD) nannte die Pläne "absolut schmerzfrei". Auch über die Finanzierung wurde mit keinem Wort gesprochen.
Der Stadtrat nahm die Vorschläge zur Kenntnis und stimmte der Konzeption "grundsätzlich" zu. Er fordert den Freistaat Bayern auf, die finanziellen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit das Vorhaben durch Feuring weiter betrieben und zeitnah umgesetzt werden könne. Die Stadt werde nach der Vorlage von Vorhaben- und Erschließungsplanung einen Bebauungsplan aufstellen. Darin werde auch eine untergeordnete Wohnbebauung enthalten sein. Das ist eine Voraussetzung, damit das Projekt verwirklicht werden kann. Außerdem will die Stadt für die gesamte Kurzone eine Strategie der Anpassung an die heutigen Anforderungen erstellen. Dieser Plan bilde die Grundlage für die Modernisierung des Bebauungsplans an die aktuellen Anforderungen. Schließlich soll das Kurgebiet in die Städtebauförderung aufgenommen werden.
Nach den derzeitigen Plänen wird auf dem Areal ein gehobenes Haus auch mit Wohnungen, Tagungsräumen, einer vergrößerten Tiefgarage, Geschäften, Tourist-Information und Spa-Bereich entstehen. Die Eröffnung ist für September 2015 angepeilt. Die notwendigen Verträge könnten noch heuer geschlossen werden. ed