Bad Kissingen
Ehrungen

Stadtplaner Wolfgang Russ in Ruhestand verabschiedet

Die Stadt Bad Kissingen ehrt Dienstjubilare und den künftigen Ruheständler Wolfgang Russ.
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Oberbürgermeister Kay Blankenburg (6. v.l.) hatte die Dienstjubilare (v.l.) Michael Kiesel, Gerhard Müller, Claudia Ankenbrand, Ruheständler Wolfgang Russ, Kerstin Hofmann, Manfred Otto, Michael Kiesel und Helmut Krampert zu einem kleinen Empfang in den Trausaal des Bad Kissinger Rathauses eingeladen. Foto: Stadt Bad Kissingen
Oberbürgermeister Kay Blankenburg (6. v.l.) hatte die Dienstjubilare (v.l.) Michael Kiesel, Gerhard Müller, Claudia Ankenbrand, Ruheständler Wolfgang Russ, Kerstin Hofmann, Manfred Otto, Michael Kiesel und Helmut Krampert zu einem kleinen Empfang in den Trausaal des Bad Kissinger Rathauses eingeladen. Foto: Stadt Bad Kissingen
"Sie alle tragen entscheidend zur Wahrnehmung der Stadt bei", hob Oberbürgermeister Kay Blankenburg bei einem Empfang im Trausaal des Rathauses zu Ehren der Dienstjubilare der Stadt Bad Kissingen sowie des künftigen Ruheständlers Wolfgang Russ hervor.


Jubilare geehrt

Ein Vierteljahrhundert im öffentlichen Dienst, dieses "25-Jährige" feierte Claudia Ankenbrand. 1990 übernahm sie bei der Stadt das Versicherungsamt, wo sie zunächst räumlich zusammen mit dem Büro Kissinger Sommer untergebracht war. Und noch heute ist sie während des Festivals von Mitte Juni bis Mitte Juli als Kassenkraft tätig.
Ebenfalls seit 25 Jahren ist Kerstin Hofmann, die zuvor Architektur und Bauwesen studiert und bei der Stadt Suhl beschäftigt war, im Bauamt der Stadt Bad Kissingen tätig.
Ralf Knüttel ist als Fachkraft für Bäderbetriebe seit 25 Jahren im Terrassenschwimmbad und in der Eissporthalle der Stadt Bad Kissingen eingesetzt.
"40 Jahre in der gleichen Firma zu arbeiten ist heute in Deutschland sehr selten, bei uns nicht", leitete der Oberbürgermeister auf die Jubilare hin, die seit vier Jahrzehnten bei der Stadt Bad Kissingen Dienst am Bürger tun.
Michael Kiesel kümmert sich um die Kläranlage. Seit 2007 ist er Teamleiter Kanalbetriebe und unter anderem zuständig für das Berichtswesen. "Die Kläranlage ist ein Betrieb, auf den ich unsere Bürger immer aufmerksam mache. Denn, wenn in einer Stadt etwas in der Kläranlage schief geht, ist das schon ganz schlimm", erklärte Kay Blankenburg.
Als Gärtner kam Manfred Otto 1975 zur Stadt Bad Kissingen, zeitgleich mit seinem Kollegen Helmut Krampert, der heute Bereichsleiter im gärtnerischen Servicebetrieb ist und Stellvertreter des Gesamtbereichs.
In den Ruhestand verabschiedete Kay Blankenburg den Stadtplaner Wolfgang Russ. "Ich habe, wenn überhaupt, nur selten gesehen, dass jemand bis zum Ende so engagiert gearbeitet hat, mit Leidenschaft, die Projekte, an denen er dran war, voran oder zu einem Zwischenstand zu bringen", freute sich Kay Blankenburg. Wolfgang Russ habe viel bewegt. Alles könne man gar nicht aufzählen, sagte Kay Blankenburg. Es nannte den Tattersall-Parkplatz, das Kasernengebiet, Entente Florale und die Weiterentwicklung des Kurgebiets, das Gebiet Nordost - da müsse man nur schauen, was heute daraus geworden ist, lobte Kay Blankenburg. "Ein Stadtplaner ist jemand, der einem Oberbürgermeister mal sagen muss: 'Das, was Sie da vorhaben geht nicht.' Wolfgang Russ war jemand, der stets in einem Halbsatz nachschob: 'Ich weiß aber, wie es gehen könnte'",


Keine Langeweile

"Die 30 Jahre Arbeit bei der Stadt Bad Kissingen haben mir bis zum letzten Tag Spaß gemacht", erklärte Wolfgang Russ. "Im Ruhestand werde ich keine Langeweile haben. Ich bin froh in Bad Kissingen gelandet zu sein und werde der Stadt als Bürger erhalten bleiben" versprach Wolfgang Russ. red


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