Bad Kissingen
Neujahrsempfang

Staatssekretärin Iris Gleicke erinnert an Wiedervereinigung

Die SPD Bad Kissingen lud ins Bismarck-Museum.
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Die parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium Iris Gleicke (Mitte) konnte die SPD-Kreisvorsitzende Sabine Dittmar MdB (rechts) beim Neujahrsempfang begrüßen. Besonders freute sich Gleicke über das Wiedersehen mit Christine Müller (links), Eugen Schmitt (rechts daneben) und Gerd Müller (vierter von links) aus Münnerstadt. Sie hatten nach der Wende geholfen, in Gleickes Heimatstadt Schleusingen, einen SPD-Ortsverein zu gründen.  Foto: Dieter Britz
Die parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium Iris Gleicke (Mitte) konnte die SPD-Kreisvorsitzende Sabine Dittmar MdB (rechts) beim Neujahrsempfang begrüßen. Besonders freute sich Gleicke über das Wiedersehen mit Christine Müller (links), Eugen Schmitt (rechts daneben) und Gerd Müller (vierter von links) aus Münnerstadt. Sie hatten nach der Wende geholfen, in Gleickes Heimatstadt Schleusingen, einen SPD-Ortsverein zu gründen. Foto: Dieter Britz
Bad Kissingen — Als Ehrengast beim Neujahrsempfang des Kreisverbandes Bad Kissingen der SPD begrüßte die Kreisvorsitzende, Bundestagsabgeordnete Sabine Dittmar, ihre Fraktionskollegin Iris Gleicke aus Schleusingen, die auch Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium und Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, für Mittelstand und Tourismus ist.
Neben Mitgliedern aus den 23 Ortsvereinen im Kreis waren auch zahlreiche Repräsentanten des öffentlichen Lebens ins Bismarck-Museum gekommen.
Sabine Dittmar erinnerte daran, dass Iris Gleicke im Landkreis Bad Kissingen und besonders im SPD-Ortsverein Münnerstadt keine Unbekannte ist. Mehrere Mitglieder des Ortsvereins, besonders Christine und Gerd Müller sowie Eugen Schmitt haben nach der Wende tatkräftig die Genossen in Schleusingen dabei unterstützt, einen SPD-Ortsverein zu gründen. Die Beziehungen werden noch heute mit gegenseitigen Besuchen gepflegt.
Dittmar ging in ihrer Rede unter anderem auf das Thema Südlink ein: "Wir im Landkreis Bad Kissingen wenden uns vehement gegen eine Trassenführung durch die Rhön", hob sie hervor.
Wo es im Biosphärenreservat verboten sei, Telefonmasten aufzustellen, Windräder zu errichten oder in den Kernzonen Pilze zu sammeln, "da passen auch keine Stromleitungen, egal ob über oder unter der Erde". Sabine Dittmar bat den Gast aus Schleusingen, die Anliegen des Landkreises Bad Kissingen "mit ins Ministerium zu nehmen und dort für die Belange der Rhön zu sensibilisieren".
Iris Gleicke erinnerte daran, dass es dieses Jahr gleich zwei Jubiläen zu feiern gibt: die einzige freie Volkskammerwahl am 18. März und die Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990. Wer glaube, dass sich die Teilung innerhalb von nur 25 Jahren vollständig überwinden lasse habe weder Vergangenheit noch Gegenwart begriffen, sagte sie mit Blick auf Forderungen, spätestens 2019 den Solidarpakt auslaufen zu lassen.
Zur Südlink-Trasse betonte Oberbürgermeister Kay Blankenburg "in dieser Form will ich das im Bäderlandkreis Bad Kissingen nicht haben. "Wir sind stolz auf Sabine Dittmar und ihre Arbeit" hob er zum Schluss seiner Ausführungen hervor.
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