1200 Kilometer legen die beiden Oberallgäuer zurück, um ein Dorf für Müllkinder in Madagaskar zu finanzieren. Gestern sind sie im Campingpark Bad Kissingen eingelaufen.
Mit dem Erlös des Spendenlaufes Akamasoa 2011 - 1200 km von Flensburg nach Sonthofen - wollen sie Pater Pedro bei seinem Lebenswerk unterstützen. Ursprünglich wollten sie helfen, ein Dorf aufzubauen. Nachdem die EU Fördermittel gestopt hat, sind derzeit jedoch Spendengelder für Nahrungsmittel dringend erforderlich. "Die katastrophale Armut eines der ärmsten Länder der Welt hat uns sehr berührt als wir dort waren", sagt Rabea, die von der Freundlichkeit der Menschen schwärmt.
Rabea Schwarz ist Schatzmeisterin des Vereins "Madagaskar und wir e.V." und will das Geld mit Andy Brittain persönlich überbringen. Bis jetzt haben sie 6000 Euro gesammelt. Doch noch sind die 24 Tage ihre Laufs nicht vorrüber. Ihr Vater begleitet die beiden, versorgt sie alle 25 Kilometer . Gestern führte sie ihr Weg von Gersfeld über den Kreuzberg, wo sie ihr erstes bayerisches Bier genossen haben, und 1000 Höhenmeter nach Bad Kissingen.
Spenden an "Madagaskar und wir eV, Kreissparkasse München-Starnberg, Konto 17047796, BLZ: 702 501 50. Mehr Infos unter www.spendenlauf.akamasoa.de