Ramsthal
Senioren-Union

Spahn sieht Deutschland auf gutem Weg

Jens Spahn (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, MdB, sprach im Weingut Neder vor 50 Zuhörern.
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Der Parlamentarische Staatssekretär Jens Spahn, war nach Ramsthal gekommen. Mit dabei waren auch die Parlamentarische Staatssekretärin Dorothee Bär und Landrat Thomas Bold. Foto: Arthur Stollberger
Der Parlamentarische Staatssekretär Jens Spahn, war nach Ramsthal gekommen. Mit dabei waren auch die Parlamentarische Staatssekretärin Dorothee Bär und Landrat Thomas Bold. Foto: Arthur Stollberger
Jens Spahn (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, MdB, sprach im Weingut Neder vor 50 Zuhörern, mehrheitlich aus der Senioren- Union (SEN) der CSU. SEN-Kreisvorsitzender Eberhard Gräf begrüßte neben Landrat Thomas Bold und Sandro Kirchner (MdL), auch die Parlamentarischen Staatssekretärin Dorothee Bär.
Jens Spahn sagte in seiner Rede zu den politischen Perspektiven Deutschlands, in den vergangenen 15 Jahren sei vieles erreicht worden. Spahn: "Wir wollen die Menschen nicht bevormunden. Wir sind für ein Deutschland, in dem wir gut und gern leben." Er verwies auf das gemeinsame Wahlprogramm von CDU und CSU. Im Vergleich zu früheren Jahren, als Deutschland noch Probleme mit der Arbeitslosigkeit hatte und die Schwierigkeit bestand, einen Arbeitsplatz zu finden, gehe es uns jetzt sehr gut. Vor 15 Jahren sei Deutschland noch der "kranke Mann Europas" gewesen, sagte Spahn. Jetzt sei Deutschland die wirtschaftliche "Lokomotive" Europas. Für die Rentner sei die höchste Rentensteigerung seit 23 Jahren erreicht worden und die 2014 erreichte Schuldenfreiheit sei für die nächsten acht Jahre gesichert.
Als positiv sah Jens Spahn auch die steigende Lebenserwartung in Deutschland; sie wachse jeden Tag um sechs Stunden!
Andererseits musste der Abgeordnete auf Krisen verweisen. Russlands Präsident Putin habe Grenzen verschoben und im Nahen Osten gebe es Krieg. Unter Hinweis auf das G-20-Treffen in Hamburg führte er aus: "Wir brauchen globale Lösungen für globale Probleme." Staats- und Regierungschefs müssten sich persönlich treffen können. Die gewalttätigen Proteste gegen das Treffen nannte Spahn "Linksfaschismus". Die Polizisten hätten es verdient, dass man hinter ihnen steht.
Kritik übte er an zu langen Planungszeiträumen bei der Erneuerung der Infrastruktur. Geld sei genügend vorhanden.
Im Hinblick auf die Asylbewerber sagte Spahn: "Formale Integration reicht nicht." Er forderte sie auf, Interesse für die Kultur und Geschichte unseres Landes zu entwickeln. Gebotene Chancen sollten ergriffen werden.

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