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Nüdlingen
Bergefest

Rundherum zufrieden mit dem Nüdlinger Bergfest

"Es war wieder einmal ein sehr gelungenes 'Bergfest'". Zu dieser positiven Einschätzung kam Werner Herterich, der Vorsitzende des Heimatvereins Nüdlingen am Sonntagabend. Blitze und Donnerschläge, Sturm und wolkenbruchartige Regengüsse vermochten die Bilanz nicht mehr zu beeinflussen.
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Der Festgottesdienst beim "Bergfest" wurde von Mitgliedern der Trachtengruppe des Heimatvereins mitgestaltet.
Der Festgottesdienst beim "Bergfest" wurde von Mitgliedern der Trachtengruppe des Heimatvereins mitgestaltet.
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Um die Zukunft des traditionellen Nüdlinger Heimatfests, das vom Ideenreichtum des Vorstandes und von der ehrenamtlichen Einsatzbereitschaft der Mitglieder des Heimatvereins lebt, braucht man sich - zumindest für die nächsten Jahre - keine Sorgen mehr zu machen. An dem zweitägigen "Bergfest" wird der Verein wohl festhalten.

Fest-Gottesdienst im Festzelt

Zum zweifachen Jubiläum - 60 Jahre Heimatverein und 50
Jahre Heimatmuseum - passte der Gottesdienst im Festzelt am Sonntagvormittag ausgezeichnet. Zusammen mit dem polnischen Priester Thadeusz Koslowski (Pfarrer "Tadek") hatte Margot Freidhof die auf das Bergfest-Feiern bezogene Liturgie exzellent vorbereitet. Die Bergpredigt bildete das Evangelium. Mitgestaltet wurde die Eucharistiefeier von Mitgliedern des Heimatvereins in Nüdlinger Tracht. Die Nüdlinger Musikanten umrahmten die Feier.

Mitsingen und Mitschunkeln

Die Nüdlinger Musikanten (Dirigen Christian Metz) und die Rhöner Musikanten mit dem Namen "Spilk" setzten am Nachmittag das Programm fort. "Spilk" gefiel besonders durch gesangliche und witzige Beiträge im Rhöner Dialekt. Als bereits gute Bekannte setzten nach ihnen die "Bergmusikanten" aus Waldfenster das musikalische Programm fort. Bei ihnen geht es weniger ums Zuhören, sondern mehr um das Mitsingen von Heimat- und Volksliedern.
Als Neuheit und besonderer "Clou" präsentierte sich zum Ausklang des Bergfests das "Friedhofsensemble" unter dem "Stardirigenten" Werner Beck. Er erschien, schwarz gekleidet und mit Zylinderhut, auf der Bühne, die mit einem Totenschädel verziert war. Das "Friedhofsensemble", tatsächlich aus lauter Friedhofsmusikern bestehend, erhielt lautstarken Beifall. Die Musiker bewiesen zum einen, dass sie nicht nur Trauermusik, sondern schmissige Rhythmen zu spielen verstehen. Wie von Vereinsseite zu erfahren war, nutzten eine Reihe von Besuchern des Bergfestes die Gelegenheit, das örtliche "Kleinod", das vom Heimatverein vor 50 Jahren begründete Heimatmuseum zu besichtigen.
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