Langenleiten
Rotes Kreuz

Rotes Kreuz: Neuer Standort in Langenleiten in Betrieb

Am Mittwoch nehmen die Mitarbeiter des Roten Kreuzes den neuen Standort in Langen- leiten in Betrieb. Mit dem hier stationierten Rettungsfahrzeug werden die Menschen zwischen Wildflecken und Burkardroth in Ernstfällen schneller erreicht als bisher.
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Rotkreuz-Kreisgeschäftsführer Hubert Kießner (rechts) dankte der Mannschaft der neuen Wache für ihr Engagement beim Umbau. Er und Rettungsdienstleiter Heiko Stäblein (2. von rechts) dankten im Besonderen (von links) Christian Dill, Mario Hahn, Sigmar Schön, Christopher Sittig, Sandra Klamt und Siegbert Kuhnen.Foto: Hanns Friedrich
Rotkreuz-Kreisgeschäftsführer Hubert Kießner (rechts) dankte der Mannschaft der neuen Wache für ihr Engagement beim Umbau. Er und Rettungsdienstleiter Heiko Stäblein (2. von rechts) dankten im Besonderen (von links) Christian Dill, Mario Hahn, Sigmar Schön, Christopher Sittig, Sandra Klamt und Siegbert Kuhnen.Foto: Hanns Friedrich
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Der neue Stellplatz am Breitenfeld in Langenleiten ist der schönste Standort des Rotkreuz Kreisverbandes Rhön-Grabfeld. Darin waren sich alle Redner bei der offiziellen Vorstellung und Einweihung einig. Selbst ein Notarzt fragte spontan nach, ob es nicht die Möglichkeit für ein Arztzimmer gebe, hier ist es einfach schön.

Landrat Thomas Habermann, er ist Vorsitzender des Rotkreuz Kreisverbandes, hatte "diesen schönsten Platz" ins Gespräch
gebracht, sagte aber auch, wie wichtig der neue Stellplatz für die südliche Rhön und die benachbarten Gemeinden Burkardroth und Wildflecken sei. "Es geht um die Einhaltung der Hilfsfristen und da sind wir jetzt auf der sicheren Seite."

Ein Segen für die Region

Zahlreiche Ehrengäste konnte er bei der offiziellen Einweihungsfeier des Standortes begrüßen, zahlreiche Gäste aus der Rhön, Mitarbeiter der Rettungsdienste und Notärzte aus der Region. Auf die Hilfsfristen (siehe Infokasten) ging Habermann in seiner Rede ein, und sagte, dass der neue Standort in Langenleiten ein Segen für die Menschen ist, die hier leben.

Rotkreuz-Kreisgeschäftsführer Hubert Kießner lobte das ehrenamtliche Engagement, das in den Umbau eingeflossen ist. Pfarrer Hubert Grütz stellte den Umbau des ehemaligen Sanitärunternehmens Langendörfer, in dem sich der neue Standort für ein Rettungsfahrzeug in Langenleiten befindet, unter den Schutz Gottes. Landtagsabgeordneter Sandro Kirchner brachte seine Freude über den neuen Standort zum Ausdruck und bezeichnete den Anlass als einen "Meilenstein für den ländlichen Raum, speziell für diesen Bereich der Rhön". Der Standort Langenleiten ist ab sofort täglich von 8 bis 20 Uhr besetzt. Für die umliegenden Gemeinden bedeute dies mehr Sicherheit, sagte Kirchner.

Auf jeden Fall Grund zum Feiern

Grund zum Feiern habe man, sagte Renate Moller, Geschäftsleitung des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehr alarmierung (Schweinfurt), mit dem Standort Langenleiten sei nun die Verbesserung des Rettungsdienstes gesichert. Bislang habe es strukturelle Differenzen bei den Hilfsfristen gegeben, im Besonderen für Burkardroth, Wildflecken und Sandberg. "Das ist nun vorbei!", sagte sie. Die Umsetzung bezeichnete sie als einen "Kraftakt".

Daniel Wehner, 2. Bürgermeister der Gemeinde Burkardroth, verwies auf die Sicherheit, die nun auch für seine Gemeinde gegeben ist und sprach von einem guten Miteinander. Das unterstrich auch Dr. Alexander Siebel, der Vorsitzende des Rotkreuz Kreisverbandes Bad Kis singen. "Nun ist die Versorgung der südlichen Rhön noch schneller und besser und die Helfer sind schnell am Einsatzort", sagte er der Versammlung.

Immer heil ans Ziel kommen

Für Dr. Waldemar Hohm, er ist der ärztliche Leiter des Rotkreuz Kreisverbandes Rhön-Grabfeld, war es wichtig zu erwähnen, dass die Rettungsmannschaft immer heil ans Ziel kommt. Immerhin sei die Unfallgefahr im Rettungsdienst acht Mal häufiger als im normalen Straßenverkehr.
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