Hammelburg
Kollision

Radfahrer lebensgefährlich und Motorradfahrer schwer verletzt

Kurz nach dem Lager Hammelburg hat sich ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Motorradfahrer und einem Radfahrer ereignet.
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Foto: Arkadius Guzy
Foto: Arkadius Guzy
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Bei dem Unfall erlitt Donnerstagabend laut Polizei der Radfahrer lebensgefährliche Verletzungen. Der Mopedfahrer wurde schwer verletzt. Die Männer wurden mit zwei Rettungshubschraubern ins Krankenhaus gebracht. Der genaue Unfallhergang ist bislang noch nicht vollständig geklärt. Beamte der Polizeiinspektion Hammelburg führen die Ermittlungen.

Wie die Polizei berichtet, war gegen 18:30 Uhr ein 18-jähriger Motorradfahrer mit seiner Honda von Lager- Hammelburg in Richtung Hammelburg unterwegs. Auf der dortigen Gefällstrecke übersah er offenbar einen Radfahrer, der in gleicher Richtung unterwegs war und offenbar nach links auf den dortigen Radweg abbiegen wollte. Beide kollidierten und stürzten auf die Fahrbahn. Der Motorradfahrer aus dem Landkreis Bad Kissingen wurde noch etwa 15 Meter weit geschleudert und blieb schließlich schwer verletzt auf der Gegenfahrbahn liegen. Der 22-jährige Fahrradfahrer aus Berlin, der als Soldat in Hammelburg stationiert ist, erlitt trotz Fahrradhelm lebensgefährliche Kopfverletzungen. Beide Männer wurden mit Rettungshubschraubern in die Universitätsklinik nach Würzburg geflogen.

Es ist bislang noch unklar, warum der Radfahrer zunächst auf der Straße unterwegs war und nach den bisherigen Erkenntnissen der Hammelburger Polizei scheinbar erst kurz vor dem Unfall auf den Radweg, der links neben der Fahrbahn verläuft, wechseln wollte. Zur Klärung der genauen Unfallursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt eine Sachverständige hinzugezogen. Der an beiden Zweirädern entstandene Sachschaden beträgt circa 7.000 Euro.

Die Staatsstraße zwischen Lager-Hammelburg und Hammelburg blieb in beide Richtungen während der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten total gesperrt. Die Freiwillige Feuerwehr Hammelburg war mit etwa 20 Mann an der Unfallstelle im Einsatz. Die Floriansjünger kümmerten sich um die Verkehrslenkungsmaßnahmen sowie die Fahrbahnreinigung. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen sowie insgesamt drei Notärzten vor Ort.
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