Bad Kissingen
Gefahr

Polizei warnt vor Wildwechsel

Wie jedes Jahr beginnen um diese Jahreszeit die Einstandskämpfe des männlichen Rehwildes. In dieser Zeit markieren die stärkeren Rehböcke ihr Revier und vertreiben schwächere Nebenbuhler. Vor diesem Hintergrund warnt die Bad Kissinger Polizei vor einer derzeit steigenden Unfallgefahr durch Wildwechsel.
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Zur Zeit stehen die Rehböcke in Revierkämpfen. Das bedeutet für die Autofahrer eine größere Gefahr von Wildunfällen. Foto: Ingo Wagner dpa/lno
Zur Zeit stehen die Rehböcke in Revierkämpfen. Das bedeutet für die Autofahrer eine größere Gefahr von Wildunfällen. Foto: Ingo Wagner dpa/lno
"Es muss, besonders auf Straßen in Waldgebieten mit angrenzenden Wiesen und Äckern", heißt es in einer Pressemitteilung, "vermehrt mit Wildwechsel gerechnet werden." Die sich verfolgenden Rehböcke verharren nicht am Straßenrand, sondern queren die Straßen unvermittelt und schnell, so dass sie vorher nicht am Straßenrand im Scheinwerferlicht bemerkt werden können.
Besonders an Stellen die bereits mit dem Warnschild "Wildwechsel" gekennzeichnet
sind, sollten die Autofahrer deshalb sehr aufmerksam sein und wenn möglich, nicht unbedingt mit der erlaubten Höchstgeschwindigkeit fahren. Sollte es dennoch zu einem Verkehrsunfall mit Reh, Hirsch oder Wildsau gekommen sein, so ist unverzüglich die Polizei, oder der zuständige Jagdpächter zu verständigen. Geschieht dies nicht, so begeht der Autofahrer eine Ordnungswidrigkeit nach dem Bayerischen Jagdgesetz.
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