Oerlenbach
Aktion

Oerlenbachs "Euro-Biker" wieder unterwegs

Die "Euro-Biker" aus Oerlenbach und Umgebung nehmen wieder die Straße unter die Räder. Diesmal geht es nach Luxemburg.
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Luxemburg ist Ziel der Jubiläumstour der Oerlenbacher "Euro-Biker". Unser Foto zeigt die Sportler, die sich Städtepartnerschaft und Europa auf die Fahnen geschrieben haben. Foto: Stefan Geiger
Luxemburg ist Ziel der Jubiläumstour der Oerlenbacher "Euro-Biker". Unser Foto zeigt die Sportler, die sich Städtepartnerschaft und Europa auf die Fahnen geschrieben haben. Foto: Stefan Geiger
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Zum zehnten Mal unternehmen die "Euro-Biker" aus Oerlenbach und Umgebung eine Mehrtagestour, die heuer vom 5. bis 8. August nach Luxemburg führt. Nach vielen Trainingskilometern sind die Sportler gerüstet, um die 400 Kilometer an den ersten drei Tagen mit zahlreichen Auf-und-Abs zu bewältigen, ehe sie per Bahn beziehungsweise Begleitbus zurückreisen.


2006 startete die Gruppe ihre erste große Tour als Beitrag, die zuvor gegründete Städtepartnerschaft Oerlenbachs mit Douvres-la-Dèlivrande in der Normandie zu bereichern. "Motoren" des Projekts sind bis heute Alois Karch und Hubert Schott, die zusammen mit Joachim Bauer bei allen bisherigen Routen dabei waren. Akribisch bereiteten sie den jeweiligen Streckenverlauf vor, um möglichst Radwege beziehungsweise wenig befahrene Straßen zu erkunden. "Navi nutzen wir selbstverständlich, um sichere und geeignete Wege festzulegen. Jeder Kilometer mit allen Höhenmetern ist bekannt. Wir wissen genau, was uns unterwegs erwartet", erklärt Alois Karch, der sich in diesem Metier bestens auskennt.

Die erste Tour war bislang auch mit 1086 Kilometern die längste. "Wir wollten von Beginn an zur Idee der Völkerverständigung und europäischen Einigung beitragen. Das Radeln nach Douvres motivierte uns alle. Der Kern unseres Teams besteht bis heute. Unvergesslich bleiben die Besuche in unserer Partnergemeinde oder in Brüssel und Straßburg", verdeutlicht Hubert Schott. Schade sei, dass diesmal keine Gruppe aus Douvres, wie zuvor in Brüssel, entgegenkommt. "In Frankreich haben die Ferien begonnen. Dazu kommen Urlaubspläne und private Absagen, die kein Team zustandekommen ließen. Auch Bürgermeister Thierry Lefort als begeisterter Radsportler hat keine Zeit", fügt Schott als Gründe für die Absage auf französischer Seite an.


Gut gerüstet

Individuell und in Gruppen haben sich die Oerlenbacher Biker vorbereitet. "Jeder kennt sein Leistungsvermögen und weiß, was auf ihn zukommt. Wir sind gut gerüstet, um Spessart, Taunus, Eifel, Hunsrück, Westerwald und Ardennen zu meistern", blicken Karch und Schott voraus. Oberstes Ziel sei, unfallfrei ans Ziel zu kommen. "Gegen Rückenwind hätten wir bestimmt nichts", betonen die beiden. Zusammen mit ihnen werden Joachim Bauer, Roland Borst, Steffen Hartung, Klaus Neumann, Rainer Sauer und Rudi Werner mit nach Luxemburg radeln. Sie sind im Teamfahren bestens aufeinander eingespielt von früheren Fahrten wie nach Berlin, München, Gardasee, Prag. Kulmbach oder Bodensee. Und ganz wichtig und unersetzlich ist der Begleitbus, den auch diesmal wieder Klaus Waltinger steuert. Die neun Sportler starten am Freitag, 5. August, 9 Uhr, am Rathaus in Oerlenbach, wo Bürgermeister Franz Kuhn (CSU), Mitglieder des Partnerschaftskomitees, Sponsoren und Bürger die besten Wünsche mit auf den Weg geben werden.


Die Tour nach Luxemburg

1. Etappe Am ersten Tag (Freitag, Start 9 Uhr, Rathaus Oerlenbach) warten 155 km bis nach Rüsselsheim.

2. Etappe Die zweite Etappe (Samstag) führt über 140 km nach Bernkastel.

3. Etappe Am Sonntag erfolgt der Endspurt über 100 km bis Luxemburg. Hier bleibt genügend Zeit, um die Sehenswürdigkeiten der Stadt per City-Bus zu erkunden.

Heimfahrt Zur Heimfahrt per Bahn brechen Teilnehmer dann am Montag, um 13.31 Uhr, auf. Sie erreichen Ebenhausens Bahnhof um 20.38 Uhr.
khw

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