Bad Kissingen
Redaktionsfasten

Nicht zu motzen fällt schwer

Ich verzichte auf Chips, Nachos und Meckern. Auf was habe ich mich da eigentlich eingelassen? Meditieren soll ja helfen, gelassen im Hier und Jetzt zu sein.
Artikel drucken Artikel einbetten
Keine Chips, keine Nachos und dabei auch noch lächeln: Anja Vorndran. Foto: Ulrike Müller
Keine Chips, keine Nachos und dabei auch noch lächeln: Anja Vorndran. Foto: Ulrike Müller
Ich verzichte auf Chips, Nachos und Meckern. Auf was habe ich mich da eigentlich eingelassen? Ich liebe Nachos! Ich liebe Chips! Das Knuspern und Krachen in vielen Geschmacksrichtungen und auch in Öko-Qualität und Gemüseform - das gehörte bis jetzt zu einem gelungenen Wochenende beim Bier in der Kneipe, lesenderweise auf der Couch, beim gemütlichen Fernsehabend oder im Kino immer dazu.
Jetzt darf ich nicht mal mehr darüber motzen, dass ich auf diesen Genuss verzichte. Das wird schwer!

Andererseits, gerade das Motzen und Meckern, das nichts bringt, aber so ziemlich jedem jeden Tag mehr oder minder über die Lippen kommt - das ist eine echte Herausforderung. Knabbern und Knuspern geht zur Not auch mal in Form von Gurken- oder Karottenstielchen.

Aber Motzen durch Positives (hat nicht jede Medaille zwei Seiten?) zu ersetzen oder einfach die Klappe zu halten, au weia.

Ich bin gespannt, was sich bis Ostern ändert - Meditieren soll ja helfen, gelassen im Hier und Jetzt zu sein.
Verwandte Artikel

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren