Bad Kissingen
Klassentreffen

Namensschildchen für alle

Vor 30 Jahren legten sie die Mittlere Reife ab. Jetzt trafen sich die ehemaligen Zehnklässler der Realschule wieder, und alle staunten, wie sehr sich die anderen verändert haben.
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Markus Fischer, 10 A (rechts), reicht alte Klassenfotos herum. Fotos: Arthur Stollberger
Markus Fischer, 10 A (rechts), reicht alte Klassenfotos herum. Fotos: Arthur Stollberger
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Als vollen Erfolg kann der Verein der Freunde der Staatlichen Realschule das gemeinsame Klassentreffen der Realschulabsolventen des Jahres 1984 verbuchen. Durch die Anwesenheit von mehr als 80 ehemaligen Klassenkameraden, die der Einladung gefolgt waren, wurde deutlich, dass die Verbundenheit untereinander, mit der ehemaligen Schule und den Lehrern keineswegs mit der Überreichung der Abschlusszeugnisse abgerissen ist.


Auch Lehrer waren gekommen

Große Wiedersehensfreude kennzeichnete bereits den Sektempfang in der Aula der Realschule, wo Roland Ballner, der Vorsitzende des Vereins der Freunde der Staatlichen Realschule, und Rektor Andreas Elsässer die Anwesenden, unter ihnen auch einige ehemalige Lehrkräfte, herzlich begrüßten. Mit besonderem Beifall wurde Horst Karch, der Ministerialbeauftragte für die Realschulen in Unterfranken, willkommen geheißen. Er unterrichtete früher an der Realschule die Fächer Mathematik und Physik und er war auch als ehemaliger Klassenleiter der Klasse 10 A gekommen.

Klar, dass drei Jahrzehnte an keinem der "Ehemaligen" spurlos vorüber gegangen waren. Manche von ihnen hatten sich äußerlich gewaltig verändert. Namensetiketten waren daher meist für das Erinnern sehr hilfreich.
Die lebhaften Gespräche, die nach kurzer Zeit die Aula erfüllten, bezogen sich sowohl auf die gemeinsamen Erlebnisse während der Schulzeit, in der die Grundlage für die berufliche Karriere gelegt worden war, als auch auf das private, familiäre Leben.

Viele Veränderungen

Vielerlei Veränderungen wurden den Besuchern auch bei einem Rundgang durch das Schulgebäude bewusst. Besichtigt und bewundert wurde auch die von Franz Hohmann zusammengestellte Chronik der Schule. An Hand zahlreicher Fotos, Berichte in der Lokalpresse und weiterer Exponate konnten die ehemaligen Schüler einen Überblick über die annähernd 60-jährige Entwicklung der Realschule erhalten. Ein Fototermin beschloss den ersten Teil des Klassentreffens.Fortgesetzt wurde das Treffen im Hotel "Sonnenhügel", wo in froher Runde exzellent gespeist wurde und noch viele Erinnerungen an die gemeinsame Schulzeit ausgetauscht wurden. Einige der "Ehemaligen" reichten dabei auch Klassenfotos herum.

Biographisches Interesse

Auf die Frage, was sie bewegt hat, nach 30 Jahren zum Klassentreffen wieder an die ehemalige Schule zu kommen, antwortet Petra Koch, die die Mittlere Reife damals als Schülerin der 10 D abgelegt hat: "Es ging mir darum, die ehemaligen Mitschüler wiederzusehen und zu erfahren, was aus ihnen geworden ist."

Korinna Schmitt, geb. Kaupp, die in der 10 F war, nannte als Gründe: "Ich wollte an die frühere Schulzeit denken und die vielen Veränderungen. Wir haben damals noch Steno gehabt und das Schreiben auf mechanischen Schreibmaschinen gelernt! Außerdem gab's noch keine Handys oder Smartphones."

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