Bad Kissingen
Wettbewerb

Modern, originell und funktionell

Mit ihrem Gesellenstück haben neun Auszubildende bei "Die gute Form" teilgenommen und gewonnen.
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Johannes Schmitt wurde mit seinem modern gehaltenen Bord in Wellenoptik Sieger im Wettbewerb "Die gute Form" der Schreinerinnung Bad Kissingen. Fotos: Peter Rauch
Johannes Schmitt wurde mit seinem modern gehaltenen Bord in Wellenoptik Sieger im Wettbewerb "Die gute Form" der Schreinerinnung Bad Kissingen. Fotos: Peter Rauch
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Zum 16. Mal fand im Anschluss der Gesellenprüfung bei den Schreinern auch die Preisverleihung des Wettbewerbs "Die gute Form" statt. Wie in der Vergangenheit hatte dazu die Sparkasse Bad Kissingen ihre Schalterhalle zur Verfügung gestellt und dort können die prämierten Stücke noch in den kommenden zehn Tagen besichtigt werden.
Neun Teilnehmer, alles Junggesellen der Schreinerinnung Bad Kissingen, nahmen daran teil und alle neun waren Gewinner und erhielten Geld- und Sachpreise. Wie der Lehrlingswart der Schreinerinnung, Thomas Schuhmann (Schondra) feststellte, haben alle anwesenden Auszubildenden mit dem Abschluss der Gesellenprüfung vor wenigen Tagen einen weiteren, wichtigen Schritt im Berufsleben getan, eine Ansicht, die auch Kreishandwerksmeister Werner Paltian teilte. Landrat Thomas Bold, der wie Bad Kissingens Oberbürgermeister Kay Blankenburg der Preisverleihung beiwohnte, ging in seiner Rede sogar noch einen Schritt weiter, als er feststellte, "Wir steuern auf einen Fachkräftemangel zu. Bis 2030 fehlen in Deutschland fünf Millionen Fachkräfte". Weiterhin betonte Bold, dass das duale Ausbildungssystem ein Erfolgsmodell sei und in Bayern sei nach jedem Abschluss auch ein Anschluss möglich. "In die Ausbildung junger Menschen zu investieren ist die beste Anlage für die zukünftige Rente", sagte Sparkassenvorstandsvorsitzender Roland Friedrich. Walter Heußlein, Unterfrankens Vizepräsident der Handwerkskammer, stellte fest, dass es zwar derzeit noch 148 nicht besetzte Lehrstellen im Bezirk gäbe, erinnerte aber daran, dass Eltern mehr auf die Neigungen der Kinder und Jugendlichen achten sollten.
Anja Broux erläuterte die Kriterien, nach denen das Gesellenstück für den Wettbewerb "Die gute Form" beurteilt wird. So muss es neben den vorgegebenen Merkmalen des Gesellenstückes zusätzlich Originalität, Gestaltungsqualität, Funktionalität, Technische Qualität und Modernität aufweisen. All dies hat mit seinem Gesellenstück, einem wellenförmigen Bord Johannes Schmitt am besten berücksichtigt. Schmitt hat, wie drei weitere Preisträger, bei der Firma "Möbel und Raum" in Schondra gelernt, ist dort weiter beschäftigt und will einmal seinen Meister machen, um dann eventuell zu studieren. Weitere Preisträger sind: Tobias Wegemer (Möbel und Raum, Schondra), Marcel Dünisch (holz´akzente, Burkardroth), Matthias Hergenhan (Möbel und Raum), Fabian Kömpel (Möbel und Raum), Jens Wagner (Schreinerei Klöffel, Thundorf) Jannik Schlag, (Paltian Treppenbau, Motten), Robin Kenier (Holz in Form, Oberthulba) und Sebastian Zeller, (Hanse Haus, Oberleichtersbach).
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