Nüdlingen

Mit der Rente war die Ruhe weg

Stürmische Begeisterung und anhaltende Heiterkeit beim Publikum waren die erfolgreichen Ergebnisse des ersten Theaterwochenendes der KAB-Theatergruppe im Nüdlinger Pfarrsaal.
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Mit der Rente ändert sich das Leben. Humorvoll zeigt das die Theatergruppe Nüdlingen mit ihrem Stück "Ruhestand - und plötzlich war die Ruhe weg".  Foto: Arthur Stollberger
Mit der Rente ändert sich das Leben. Humorvoll zeigt das die Theatergruppe Nüdlingen mit ihrem Stück "Ruhestand - und plötzlich war die Ruhe weg". Foto: Arthur Stollberger
Der ausgezeichnete Ruf, den sich die Laiendarsteller in vielen Jahren erworben haben, veranlasst auch eine große Anzahl auswärtiger Theaterfreunde nach Nüdlingen zu kommen.
Das heuer auf die Bühne gebrachte Lustspiel in drei Akten trägt den Titel "Ruhestand - und plötzlich war die Ruhe weg". Das buchstäblich aus dem Leben gegriffene Thema "Ruhestand" wird im Theaterstück von vielen Seiten beleuchtet.
Die zahlreichen Konflikte, die der anfangs so festliche und beschauliche Eintritt in den neuen Lebensabschnitt mit sich bringt, führen nicht selten zu ungeahnten, humorvoll dargestellten menschlichen Verwicklungen. Neben der Bewunderung für ihre schauspielerische Umsetzung kennzeichnen viele entspannende Lachstürme die Reaktion des dankbaren Publikums.
Zunächst ist die Ehefrau von Julius Klein (Margot Freidhof) mit sich und ihrem Leben ganz zufrieden. Sie kümmert sich um Haus und Familie und betreibt eine kleine Pension. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten mit ihren beiden Freundinnen Karola (Christina Dotterweich) und Gisela (Gitti Klöffel).
Doch eines Tages findet dieses wunderschöne Leben ein jähes Ende, als Thereses Ehemann Julius (Gerd Nicolai) nach 43 Jahren seinen Ruhestand antritt. Da brechen neue Zeiten nicht nur für ihn selbst an, sondern auch für seine Frau und Tochter Renate (Jessica Hein). Der schwierige Ablösungsprozess von seiner ehemaligen Firma und seiner treuen Sekretärin Lieselotte Schlüpfer (Gitte Kleinhenz) sowie die umfassende Planung des Ruhestandes mittels "Brainstorming" und "Jour fix" sorgen für Furore und menschlichen Zwist.
Für Ehefrau Therese, deren Arbeit vom Neu-Pensionär Julius gering geschätzt wird, ist es nicht zum Aushalten. Auch für die beiden Freunde von Julius, Erwin (Ernst Geist) und Franz-Martin (Oskar Hein) ist die Lage nicht einfach. Dazu kommt, dass der frisch gebackene Pensionär mit Hilfe des "sächselnden" Pensionsgastes Karl May (Matthias Weber) umfangreiche Renovierungsarbeiten in Angriff nimmt. Das nervt gewaltig, aber der "Verdachtsschwiegersohn" Stefan (Thomas Klöffel) kommt auf eine zündende Idee, wie aus dem entstandenen Chaos wieder ein geordneter Haushalt entsteht.


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