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Bad Kissingen
Einbruch vorgetäuscht

Misslungener Aprilscherz löst Polizeieinsatz aus

Ein Aprilscherz hat am frühen Dienstagmorgen einen Polizeieinsatz ausgelöst. Ein Tankstellenpächter hatte einen vermeintlichen Einbruch entdeckt und sofort einen Notruf abgesetzt. Wie sich herausstellte, hatte ein Mitarbeiter eine Schaufensterpuppe so platziert, dass von einem Einbruch auszugehen war.
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Symbolbild: Archiv
Symbolbild: Archiv
Um 04:30 Uhr erhielt die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken die Mitteilung über einen eventuellen Einbruch in eine Tankstelle in der Schönbornstraße. Der Pächter hatte beim Aufsperren des Verkaufsraums eine Person im Innern gesehen der Verkaufsraum wäre durch umherliegende Flaschen verwüstet. Schnell waren mehrere Streifen vor Ort und machten sich bereit für die Festnahme des Einbrechers.


Dieser reagierte zunächst nicht auf die Aufforderung, sich auf den Boden zu legen und verharrte in eiserner Position. Schnell war dann klar, dass es sich bei dem vermeintlichen Einbrecher um eine Schaufensterpuppe handelte. Die Beamten fanden heraus, dass sich ein Mitarbeiter einen Aprilscherz erlaubt und die Einbruchssituation nachgestellt hatte.

Die Polizeiinspektion Bad Kissingen prüft nun die Einleitung eines Strafverfahrens wegen Vortäuschens einer Straftat. Eventuell muss der Verursacher auch damit rechnen, dass die Kosten des Polizeieinsatzes in Rechnung gestellt werden.
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