Bad Kissingen
Behördenverlagerung

Konzept des neuen Instituts

In Bad Kissingen soll 2016 ein Institut für Kurortmedizin entstehen. Was ist das spezifisch Neue daran? Diese Frage haben wir dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) gestellt.
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Lebensmittelchemiker Holger Knapp schlägt in einem Labor des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen Eier für einen Dioxin-Test auf. Eine Außenstelle des LGL kommt 2016 nach Bad Kissingen. Foto: David Ebener/dpa
Lebensmittelchemiker Holger Knapp schlägt in einem Labor des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen Eier für einen Dioxin-Test auf. Eine Außenstelle des LGL kommt 2016 nach Bad Kissingen. Foto: David Ebener/dpa
Pressesprecherin Dr. Martina Heinisch teilte gestern mit, dass das bayerische Gesundheitsministerium und das LGL auf der Grundlage bisheriger Förderprogramme neue Ansätze und Fragestellungen für Kurorte entwickelt haben. "Diese neuen Ansätze sollen vom geplanten Institut für Kurortmedizin am LGL in Bad Kissingen aufgegriffen werden, um neue Zielgruppen zu erschließen, die von den bisherigen Angeboten nicht angesprochen wurden", nennt Heinisch als Ziel.
Und: "Gleichzeitig soll eine Flexibilisierung der Verweilzeiten und eine wettbewerbliche Profilierung erreicht werden. Alle Maßnahmen sollen evidenzbasiert entwickelt, qualitätsgesichert umgesetzt und evaluiert werden."
Auch in der Wirtschaft stößt das geplante Institut auf Zustimming: "Die Heiligenfeld Kliniken begrüßen jede Ansiedlung zusätzlicher medizinischer Kompetenz in Bad Kissingen", sagt dessen Geschäftsführer Ralf Heimbach. Sein Haus sei auch bereit, die Einrichtung zu fördern und zu unterstützen. Und: "Wir könnten uns dafür keinen besseren Standort als Bad Kis singen vorstellen."


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